Pressemitteilung vom 07. Juni 2010
Osteuropahilfe zeigt Fotoausstellung „20 Jahre humanitäre Hilfe“ in Bad Tölz
Aus Anlass der 20sten Wiederkehr des Beginns ihrer humanitären Arbeit, hat die Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. eine umfangreiche Fotoausstellung zusammen gestellt. Nach Starnberg und Wolfratshausen wird diese unter der Schirmherrschaft von Landrat Josef Niedermaier am Mittwoch, den 9. Juni, um 18.00 Uhr in der Schalterhalle der Zweigstelle der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, Badstraße, in Bad Tölz eröffnet. Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Bildern und Dokumenten den Verlauf von zwanzig Jahren ziviler humanitärer Arbeit, ausgehend von der Hilfe für DDR-Bürger, später dann für die Länder Russland, Polen, Tschechien, Bosnien und seit 1991 in der Westukraine, dem heutigen Schwerpunkt der Aktivitäten des Vereins. Fotos der von der Osteuropahilfe über einen längeren Zeitraum gezielt geförderten Projekte, wie die Internatsschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody, die Armenküche und das Straßenkinderprojekt Oberrih“, beide in Brody, sowie das Waisenhaus des Ordens Miles Jesu in Bortniky bei Lemberg, geben einen unmittelbaren Eindruck über die vielfachen Engagements des Vereins. Die Ausstellung ist gleichzeitig auch ein großes Dankeschön an alle Spender und Unterstützer, welche die Arbeit der Osteuropahilfe überhaupt erst ermöglicht haben. Interessenten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Mitglieder der Osteuropahilfe stehen für Fragen und nähere Auskünfte gerne zur Verfügung. Anschließend ist die Ausstellung bis einschließlich Mittwoch, 30.Juni während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Erhard Hoppe, Wolfratshausen den 7.6.2010
Pressemitteilung vom 07. Juni 2010
Osteuropahilfe zeigt Fotoausstellung „20 Jahre humanitäre Hilfe“ in Bad Tölz
Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Bildern und Dokumenten den Verlauf von zwanzig Jahren ziviler humanitärer Arbeit, ausgehend von der Hilfe für DDR-Bürger, später dann für die Länder Russland, Polen, Tschechien, Bosnien und seit 1991 in der Westukraine, dem heutigen Schwerpunkt der Aktivitäten des Vereins.
Fotos der von der Osteuropahilfe über einen längeren Zeitraum gezielt geförderten Projekte, wie die Internatsschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody, die Armenküche und das Straßenkinderprojekt Oberrih“, beide in Brody, sowie das Waisenhaus des Ordens Miles Jesu in Bortniky bei Lemberg, geben einen unmittelbaren Eindruck über die vielfachen Engagements des Vereins.
Die Ausstellung ist gleichzeitig auch ein großes Dankeschön an alle Spender und Unterstützer, welche die Arbeit der Osteuropahilfe überhaupt erst ermöglicht haben.
Interessenten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Mitglieder der Osteuropahilfe stehen für Fragen und nähere Auskünfte gerne zur Verfügung. Anschließend ist die Ausstellung bis einschließlich Mittwoch, 30.Juni während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.
Erhard Hoppe, Wolfratshausen den 7.6.2010
Pressemitteilung vom 12. April 2010
Fachärztedelegation der Osteuropahilfe in die Ukraine
Heute früh ist eine Vorabdelegation der Osteuropahilfe auf dem Landweg in die Ukraine aufgebrochen. Mit von der Partie sind der 1.Vorsitzende Richard Dimbath, der Arzt Dr. Gernot Michél aus Herrsching, Josef Reitinger aus Schäflarn, Johann-Heinrich Pfannenstiel aus Wolfratshausen sowie der Akustikmeister Thomas Wagner aus Gaissach, letzterer erstmals mit neuen digitalen Hörgeräten und 2.000 Mini-Batterien für die schwerhörigen Kinder der Internatsschule in Pidkamin bei Brody im Gepäck. Dazu gehört auch eine Grußbotschaft des 1. Bürgermeisters von Wolfratshausen, Helmut Forster, an seinen Amtskollegen in der mit Wolfratshausen verbundenen Freundschaftsstadt Brody.Am Donnerstag, 15.04., folgen dann auf dem Luftweg der Wolfratshauser Augenarzt Dr. Wolfgang Lackner, seine Frau Ruth sowie der Starnberger Zahnarzt, Dr. Reinhard Uebe. Ziel beider Ärzte ist die Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin, die schon seit gut acht Jahren durch die Osteuropahilfe vollständig hörtechnisch versorgt wird. Neu ist jedoch, dass erstmals ein Augenarzt sich der gut 120 Kinder der Schule annehmen wird, die bisher praktisch ohne jegliche augenärztliche Betreuung waren. Ebenso soll der Zahnarzt Dr. Uebe die von der Osteuropahilfe gespendete und inzwischen installierte Zahnarztausrüstung in der Schule begutachten und den mutmaßlichen Behandlungsbedarf feststellen.
Die Osteuropahilfe erweitert damit ganz entscheidend die Palette ihrer Dienst-leistungen auf dem Gebiet der ärztlichen Versorgung in dem nach wie vor desolaten ukrainischen Gesundheitssystem. Sie ist den beiden Fachärzten daher ganz besonders dankbar, dass sie trotz großer beruflicher Anspannung, sich die Zeit nehmen, um gerade den schon von Natur aus benachteiligten schwerhörigen und leider auch gehörlosen Kindern zu helfen. Nicht unerwähnt soll auch die Tatsache bleiben, dass beide Ärzte alle Ausgaben für Flug und Aufenthalt voll selbst übernehmen.
Pressemitteilung vom 30. März 2010
Osteuropahilfe öffnet wieder Bekleidungslager
Am Dienstag, den 6. April 2010, ist es wieder soweit: An diesem Tag zwischen 16 Uhr und 18.30 Uhr öffnet das Bekleidungslager der Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. erstmals wieder in diesem Jahr in Degerndorf, Am Weiher, Gemeinde Münsing, seine Pforten. Dort nehmen die ehrenamtlichen Helfer des Vereins gut erhaltene und saubere Kleidung für Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder gerne an, auch Schuhe, Bettwäsche und Handtücher. Alles am liebsten verpackt in Kartons (Bananen- oder Umzugskartons). Eine Beschriftung über den jeweiligen Inhalt erleichtert den Helfern ihre Arbeit. Alle Sachspenden sind für die Ukraine bestimmt und werden von der Osteuropahilfe direkt an unsere Verteilerstellen in Lemberg und in Brody weitergeleitet. Zur Deckung der hohen Transportkosten, bittet die Osteuropahilfe jeweils auch um eine freiwillige Transportkostenspende.
In der Folge ist das Bekleidungslager des weiteren jeden ersten Dienstag eines Monats (mit Ausnahme des Ferienmonats August) geöffnet und zwar am 4. Mai 2010, am 1.Juni 2010, am 6.Juli 2010, am 7.September 2010 und am 5. Oktober 2010. In den Wintermonaten bleibt das Lager geschlossen.
Pressemitteilung vom 9. Januar 2010
Jahresrückblick 2009 der Osteuropahilfe
Die noch rechtzeitig zum ukrainischen orthodoxen Nikolaustag verteilten Weihnachtspäckchen - gespendet von den Kindern der Grundschulen in Wolfratshausen - im Waisenhaus von Bortniky, in der Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody und in Dörfern der Umgebung von Lemberg, waren der erfreuliche Schlussstrich eines für die Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. insgesamt äußerst intensiven und ereignisreichen Jahres. Die mehrheitlich ergrauten Frauen und Männer um den 1.Vorsitzenden Richard Dimbath haben soviel Hilfsgüter eingesammelt und zwischengelagert, dass damit vier große Sattelschlepper randvoll beladen nach Brody und Lemberg in der Ukraine transportiert werden konnten. Eine logistische und finanzielle Herausforderung für den Verein.
Neben den reinen Lieferungen von Hilfsgütern, deren Volumen mittelfristig zurückgehen wird (so ist der Bedarf an Bekleidung rückläufig), kommt der gezielten Förderung ausgewählter Projekte sowie direkten Finanzhilfen in der Arbeit der Osteuropahilfe steigende Bedeutung zu:
- Dazu zählt gegenwärtig die schon seit Jahren bestehende hörtechnische Versorgung der Schüler des Internats für schwerhörige Kinder in Pidkamin bei Brody, zuletzt noch fortgesetzt Mitte Dezember vergangenen Jahres durch den Tutzinger Akustiker Peter Gsinn und dem HNO-Arzt Dr. Sturm
- Dazu gehört auch die laufende Unterstützung des Betriebs der Armenküche in Brody, die Förderung des sich weiter positiv entwickelnden Strassenkinderprojekts „Oberrih“ in Brody
- Mit der Übernahme der Kosten für die Ausbildung zum Zahnlabortechniker von Sascha Glakov in Lemberg, öffnen wir einem jungen Menschen eine attraktive Zukunftsperspektive
- Ein ähnliches Ziel verfolgen wir mit der finanziellen Untersützung der Einrichtung einer Ausbildungswerkstatt im Waisenhaus von Bortniky, rund 70 km südöstlich von Lemberg gelegen.
Hervorzuhebendes Ereignis des vergangenen Jahres war die 20.Wiederkehr des Beginns humanitärer Hilfsaktionen in Starnberg, aus der später die Osteuropahilfe hervorgegangen ist. Bei einem Festakt im Landratsamt Starnberg, während dem auch eine große Foto-Ausstellung über 20 Jahre humanitärer Hilfe, eröffnet wurde, konnten Arbeit und Anliegen der Osteuropahilfe auch den anwesenden Bundestags- und Landtagsabgeordneten näher gebracht werden.
Die Foto-Ausstellung wurde darüber hinaus im Monat November für volle drei Wochen in der Schalterhalle der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen in Wolfratshausen gezeigt. Seine persönlichen Erfahrungen aus zwanzig Jahren humanitären Engagements hat der 1.Vorsitzende der Osteuropahilfe Richard Dimbath in einem 600 Seiten umfassenden Buch mit dem Titel „Helfer in Osteuropa“ zusammengefasst; das Werk ist im Herbst erschienen und im Buchhandel zu beziehen.
Und nicht zu vergessen ist die nach mehrjährigen Vorbereitungen zustande gekommene Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrags zwischen den Städten Brody und Wolfratshausen im Rahmen des Besuchs einer Delegation aus Brodyanlässlich der Wiedereröffnung der Loisachhalle in Wolfratshausen im Juli.
Alle geschilderten Aktivitäten der Osteuropahilfe wären ohne die große und regelmäßige Unterstützung und Spendenbereitschaft der Bürger, der Wirtschaft sowie der öffentlichen Einrichtungen in unseren Landkreisen nicht denkbar. Ihnen gilt der besondere Dank der Osteuropahilfe für das dem Verein entgegengebrachte Vertrauen, dass alle Sach- und Geldspenden korrekt an die Bedürftigen in Osteuropa weitergeleitet werden. „Wir wissen dieses Vertrauen, das nicht von heute auf morgen entstanden ist, sehr wohl als ein besonders zu pflegendes Gut zu schätzen „ so der 1.Vorsitzende Richard Dimbath, „und hoffen natürlich, dass uns diese besondere Unterstützung auch im neuen Jahr erhalten bleibt“.
Angesichts gut gefüllter Lager wird voraussichtlich schon im Spätwinter ein erster Hilfstransport auf die Reise in die Ukraine gehen, bald gefolgt von einem zweiten, und Anfang Mai ist die nächste Reise einer Delegation nach Lemberg und Brody geplant. Die Finanzierung dieser Transporte ist aber noch nicht gesichert; die Osteuropahilfe bittet daher um Spenden hierfür unter dem Stichwort „Transport“ auf ihr Konto Nr.5500 3560 bei der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen (BLZ 700 543 06).
Pressemitteilung vom 30.Oktober 2009
Osteuropahilfe zeigt Fotoaustellung: 20 Jahre humanitäre Hilfe
Aus Anlass der 20sten Wiederkehr des Beginns ihrer humanitären Arbeit, hat die Osteuropahilfe eine umfangreiche Fotoausstellung zusammengestellt. Diese wird unter der Schirmherrschaft von Landrat Josef Niedermaier am Mittwoch, den 4.November 2009 um 19.00 Uhr in der Schalterhalle der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen in Wolfratshausen, Sauerlacherstr., eröffnet.
Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Bildern und Dokumenten den Verlauf von zwanzig Jahren ziviler humanitärer Arbeit, ausgehend von der Hilfe für DDR-Bürger in Starnberg, später dann in den Ländern Russland, Polen, Tschechien, Bosnien und Albanien während des jugoslawischen Bürgerkrieges und seit 1991 in der Westukraine, dem heutigen Schwerpunkt der Aktivitäten des Vereins.
Fotos der von der Osteuropahilfe über einen längeren Zeitraum gezielt geförderten Projekte, wie die Internatschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin, die Armenküche und das Straßenkinderprojekt „Oberrih“ in Brody sowie das Waisenhaus des Ordens Miles Jesu in Bortniky bei Lemberg, geben einen Einblick über die vielfachen Engagements des Vereins.
Interessenten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Mitglieder der Osteuropahilfe stehen für Fragen und nähere Auskünfte gerne zur Verfügung.
Anschließend wird die Ausstellung bis einschließlich 27.November zu sehen sein.
Pressemitteilung vom 04. November 2009
Virusgrippe in der Ukraine blockiert Osteuropahilfe
Die für kommende Woche geplante Reise einer kleinen Delegation der „Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.“ in die Ukraine musste ganz kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür ist die in der Westukraine grassierende Virusgrippe, auf die die Behörden mit einer zunächst auf drei Wochen begrenzten Schließung aller Kindergärten, Schulen und Universitäten reagiert haben. Die Reisegruppe, bestehend aus dem Tutzinger Akustikmeister Peter Gsinn, dem HNO-Arzt Dr. Johannes Sturm aus Landshut sowie dem Vorstandsmitglied Erhard Hoppe, wollte die schon zehn Jahre währende hörtechnische Versorgung der Schüler des Internats für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody weiter fortsetzen. Aber auch diese Schule ist geschlossen und die Kinder weit verstreut bei ihren Familien.
„Wir bedauern außerordentlich die uns aufgezwungene Absage dieser Hilfsfahrt, zumal diese ja auch mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand verbunden war; wir wollen diese Fahrt selbstverständlich nachholen“, wie Erhard Hoppe ausführt, „aber wir wissen weder, wie sich die Virusgrippe in der Ukraine weiter entwickeln, noch wie lange die Schließung der Schulen tatsächlich andauern wird. Auch die zeitliche Abstimmung der noch im Berufsleben stehenden Mitfahrern, Gsinn und Dr. Sturm, muss neu organisiert werden, sodass wir noch keinen neuen Reisetermin der Internatsschule vorschlagen können.“
Pressemitteilung vom 14. September 2009 Osteuropahilfe feiert 20 Jahre humanitäre Hilfe
Mitte dieses Monats sind es genau 20 Jahre, dass sich einige Bürger Starnbergs auf Initiative von Richard Dimbath zusammentaten, um den ersten nach Starnberg über Ungarn geflohenen DDR-Bürgern zu helfen. Das war die Geburtsstunde des humanitären Engagements der Osteuropahilfe, die seither ununterbrochen für die Armen, Benachteiligten und Kranken in den Ländern Osteuropas humanitäre Hilfe leistet. Zunächst nur auf den Raum Starnberg beschränkt, haben sich die Aktivitäten des Vereins im Laufe der Jahre auch auf den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ausgeweitet, daher auch der heutige Name der Organisation “Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.“.
Nachdem in relativ kurzer Zeit die Hilfe für die DDR-Bürger erfolgreich abgeschlossen werden konnte, verlagerten sich die Aktivitäten der Osteuropahilfe weiter nach Königsberg (dem heutigen Kaliningrad), später auch zur Unterstützung der Oder-Hochwassergeschädigten nach Tschechien und Polen, während des Balkankriegs nach Kroatien, Bosnien und dem Kosovo und nach der Ukraine, letztere heute den Schwerpunkt der humanitären Hilfsarbeit des Vereins ausmacht.
Aus Anlass dieses Jubiläums wird am Mittwoch, 16. September 2009, 18 Uhr, im Foyer des Landratsamts Starnberg unter der Schirmherrschaft des Landrats Karl Roth eine große Fotoausstellung mit anschließendem Empfang eröffnet.
Die Ausstellung zeigt den Verlauf von 20 Jahren ziviler humanitärer Arbeit der Osteuropahilfe in großen Fotos, Dokumenten und erläuternden Anmerkungen.
Pressemitteilung vom 10. September 2009
Stadt Wolfratshausen und Osteuropahilfe zur Stadtgründungsfeier nach Brody
Zur Feier der 925jährigen Wiederkehr ihrer Gründung reist eine offizielle Delegation der Stadt Wolfratshausen, an der Spitze 1. Bürgermeister Helmut Forster, in die Freundschaftsstadt Brody in der Ukraine. Sie folgt damit einer Einladung des Bürgermeisters von Brody, Bogdan Semtschuk. Mit dabei sind auch Mitglieder der Osteuropahilfe, die ihren Kleinbus über und über vollgeladen haben mit Lebensmittelpaketen, Süßigkeiten, Geschenken und weiteren Hilfsgütern, insbesondere für die von der Osteuropahilfe geförderten Projekte, nämlich dem Straßenkinderprojekt „Oberrih“ in Brody sowie der Internatsschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin (bei Brody).
Die Besucher erwartet ein dichtgefülltest Programm, beginnend mit einem Empfang von Bürgermeister Semtschuk im Rathaus von Brody, einer Stadtführung, dem eigentlichen Festakt aus Anlass der Gründung, bei dem gleichzeitig auch der 425. Jahrestag der Gewährung des Magdeburger Stadtrechts an Brody gewürdigt werden wird. Abgerundet werden die Festlichkeiten mit einem Festkonzert.
Pressemitteilung vom 14. Mai 2009: Osteuropahilfe beteiligt sich erfolgreich an der
ARD-Aktion „Ist doch Ehrensache“
Am Samstag, dem 9.Mai, startete die ARD einen deutschlandweite Aktionswoche unter dem Motto „Ist doch Ehrensache“. Diese Initiative, die auch in allen
Medien ihren Widerhall gefunden hat, soll das „solidarische Deutschland “ unter der Überschrift Deutschlands wahre Helden – jede Stunde zählt eindrucksvoll unterstreichen. Auch die Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfrats- hausen initiierte hierzu eine eigene Aktion unter dem Namen „Kinder helfen Kinder“.
Zusammen mit dem 1.Bürgermeister der Stadt Wolfratshausen, den Direktoren, den Lehrern und Schülern der beiden Grund -und Hauptschulen Wolfratshausens wurde gezeigt, dass auch in dieser Hinsicht die Stadt Wolfratshausen ein Zeichen der Solidarität zu Gunsten benachteiligter Kinder in der Ukraine setzen kann. Kinder und Eltern besorgten sich einen leeren Schuhkarton und füllten diesen mit sauberen und ordentlichen Heften, Stiften, kleinen Spielsachen und auch Süßigkeiten, um den rund 130 schwersthörbehinderten Schülern des Internats für hörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody in der Westukraine eine F
reude zu bereiten. Die Kinder sollten dabei lernen, dass es nicht selbstverständlich ist, wie wir hier immer noch im Wohlstand leben und 1200 Kilometer östlich von uns Kinder, durch ihre
Erhard Hoppe, Vorstand Presse und Sonderaufgaben
1. August 2008: Überführung des Löschfahrzeuges der Feuerwehr Wolfratshausen nach Brody
Im Rahmen der „Osteuropa-Hilfe des Landkreises Bad Tölz Wolfratshausen e.V.“ von Richard Dimbath, überführte die Feuerwehr Wolfratshausen im Auftrag der Stadt Wolfratshausen das langersehnte 28 Jahre alte Löschfahrzeug mit diverser Ausrüstung nach Brody in der Ukraine. Start war pünktlich um Mitternacht am Freitag, den 01.August 2008 am Feuerwehr-Gerätehaus in Wolfratshausen. Der Delegation gehörten neben den Feuerwehrleuten Robert Woppowa, Wolfgang Schleibinger, Stefan Jirosch und Hans Meindl auch Reiner und Gerlinde Berchtold, Peter Struzyna, Dr. Sibylle Krafft und Richard Dimbath von der Osteuropahilfe an.
Um 6:45 Uhr an der Grenze nach Ungarn, starkes Gewitter und Regen, um 9:00 Uhr erreichen wir Budapest, verfahren uns und sind auf der Autobahn M 5 statt auf der M 3. Also wieder zurück. Jetzt geht es über Land, sehen etwas von der Pußta und treffen um 13:00 Uhr wieder mit den anderen im Begleitfahrzeug zusammen.
Um 13:40 Uhr an der Grenze zur Slowakei, um 16:15 Uhr wird die Grenze nach Polen passiert. Übernachtung in Polonez, am Samstag Weiterfahrt um 8:30 Uhr Richtung ukrainischer Grenze, die wir um 9:00 Uhr erreichen.
Eine 2 km langen LKW-Schlange an der Grenze! Wir fahren daran vorbei. Nach viel Papierkram und Verhandlungen mit den Grenzern und Zöllnern sind um 13:00 Uhr die Grenzformalitäten erledigt. Eine Dolmetscherin, die Richard Dimbath im Vorfeld schon organisiert hat, war uns behilflich. Auf der ukrainischen Seite wartet schon ein Begrüßungskomitee, unter Ihnen auch der Kommandant der Feuerwehr von Brody Mykola Hapij. Wir fahren Richtung Lemberg das jetzt Lviv heißt. Mykola Hapij fährt bei uns mit.
Um 15:45 Uhr gibt es noch mal eine Pause. Kommandeur Mykola Hapij lädt uns zu einem Willkommensessen ein. Ein letzter Stopp am Reiterdenkmal kurz vor Brody muss noch sein, dann erreichen wir um 17:50 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn die Feuerwache von Brody.
Nach 1.342 km ohne Probleme ist die letzte Fahrt für die Stadt Wolfratshausen unseres guten alten LF 16 beendet. Etwas wehmütig blicken wir zurück.
Mit großer Freude werden wir an der Feuerwache von Brody sehr herzlich begrüßt.
Bis 20:30 Uhr werden die Kameraden aus Brody von unserem Gerätewart Wolfgang Schleibinger und unseren Feuerwehrkameraden in die deutsche Technik eingewiesen. Die ukrainischen Feuerwehrleute sind sehr wissbegierig und engagiert bei der Sache. In der Feuerwache gibt es noch einen kleinen Imbiss. Anschließend checken wir im Hotel Europa ein. Es ist das erste Hotel am Platz.
Es gibt ein schönes typisches ukrainisches Abendessen außerhalb von Brody.Es wurde von Mykola Hapij organisiert.
Am Sonntag um 10:00 Uhr erfolgt die feierliche Übergabe unseres Fahrzeuges mit Reden und Austausch von Gastgeschenken, Blaskonzert und einem sehr feierlichen klassischem Streichkonzert. Anschließend gibt es für die deutschen Gäste noch einen kleinen Empfang im Büro des Kommandeurs der Feuerwehr.
Wir besuchen den jüdischen Friedhof bei Brody und bummeln etwas durch die Stadt.Im Anschluss gibt es zu Ehren der deutschen Gäste einige Musikdarbietungen der hiesigen Musikschule. Beim Abendessen werden wir nochmals beschenkt, dann ist der offizielle Aufenthalt in Brody beendet.
Am Montag in aller Frühe um 4:00 Uhr Start nach hause. Kommandeur Mykola Hapij geleitet uns noch mit einigen Kameraden in einem Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht bis zur Stadtgrenze von Brody.
Nach einer erlebnisreichen Fahrt ohne Übernachtung erreichten wir müde unsere Heimatstadt Wolfratshausen gegen 23:00 Uhr.
Pressemitteilung vom 5. Mai 2008
Osteuropahilfe von Hilfsfahrt aus der Ukraine zurück – Kritik an der Grenzabfertigung
Ziemlich genervt von einem achtstündigen Aufenthalt an der polnisch-ukrainischen Grenze bei der Abfertigung der beiden großen, voll beladenen LKWs, ist die Begleitdelegation des ersten Hilfstransports der Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. nach neuntägiger Reise nachhause zurückgekehrt.
„ Mit großer Enttäuschung mussten wir leider feststellen, dass sich im Grunde an den Abfertigungszeiten an der ukrainischen Grenze in den letzten acht Jahren so gut wie keine Fortschritte ergeben haben“, so der 1.Vorsitzende des Vereins Richard Dimbath, „ die 8,5 km lange Schlange wartender LKWs auf der polnischen Seite, an der wir uns als humanitärer Hilfstransport vorbeischmuggelten, ist nichts anderes als eine gigantische Verschleuderung volkswirtschaftlicher Ressourcen, im wesentlichen zu Lasten der ukrainischen Wirtschaft. Leider scheint den verantwortlichen ukrainischen Instanzen Wissen und Willen zu fehlen, die bestehende Situation zu ändern.“
Trotz allem, konnten die mitgeführten Hilfsgüter plangemäß an die Partnerorganisationen der Osteuropahilfe in Lemberg, in Brody und an der Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin übergeben werden. Bei letzterer konnte durch einen mitreisenden Akustikspezialisten die schon bisher geleistete hörtechnische Versorgung der dortigen Schüler erfolgreich fortgesetzt werden.
Bei weiteren Besuchen der von der Osteuropahilfe geförderten Projekten, wie die Armenküche und das Straßenkinderprojekt in Brody, Krankenhäusern und Schulen in Lemberg und im Bezirk Brody, konnte sich die Begleitdelegation davon überzeugen, dass die bisher geleistete Hilfe am richtigen Ort angekommen ist. Gleichzeitig ergaben sich aber auch, insbesondere im Bereich der Krankenhäuser, neue gezielte Wünsche.

