Aktuelle Berichte

 

Wolfratshausen empfängt Delegation aus   Brody


Im Rahmen des am 28.April stattfindenden Weltpartnerschafts-tags, zu dem die Stadt Wolfratshausen alle bestehenden Partner- und Freundschaftsstädte eingeladen hat, wird auch eine sechzehnköpfige Delegation aus dem fernen Brody in die Loisachstadt kommen.

Die Gruppe wird angeführt vom 1.Bürgermeister von Brody, Anatolji Beley, der damit seinen ersten Besuch in dem durch einen Freundschaftsvertrag mit Brody verbundenen Wolfratshausen wahrnimmt.
Mit dabei ist der halbprofessionelle gemischte Chor BAYON, der von Jaroslav Lyniv, dem Vater der in Wolfratshausen nicht unbekannten Dirigentin Oxana Lyniv, geleitet wird. Der Chor wird sowohl am Samstag zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Wolfratshauser Marienplatz als auch beim abendlichen Festakt in der Loisachhalle Kostproben aus dem umfangreichen, traditionellen Liedgut der Ukraine zum besten geben.
Die Unterbringung der Chormitglieder erfolgt privat und wird von der Osteuropahlfe organisiert.
Am Samstag, 28. April,zwischen 13 und 17 Uhr präsentieren sich im Foyer der Loisachhalle mit jeweils eigenen Ständen alle Partner- und Freundschaftsstädte.
Die Bürger sind alle eingeladen, sich persönlich einen Eindruck über die kulturelle Vielfalt der mit Wolfratshausen verbundenen Kommunen zu verschaffen.. Der Eintritt ist frei.
Die Stadt Wolfratshausen hat darüber hinaus ein umfangreiches Besuchsproramm vorbereitet, um den Gästen vor allem die Schönheiten des Voralpenlandes nahe zu bringen.

 

 

 

Änderung der Zuständigkeit

 

Liebe Freunde und Spender unseres Familienhilfe- und Patenschaftsprojekts,

 

zum 01.04.2018 geht die Zuständigkeit für das Familienhilfe- und Patenschaftsprojekt von Friedrich Jacob auf Heidrun Opitz über.

 

Frau Opitz wird  federführend die drei Kernbereiche des Projektes bearbeiten. Sie betreut die Helferinnen und die Empfänger in der Ukraine, ist Ansprechpartnerin für Sie als Paten und wird sich um Neuaufnahmen, bzw. die Beendigungen von Fördermaßnahmen kümmern.

 

Für den Bereich Familienhilfe und Patenschaften brauchen wir dringend Unterstützung und suchen eine Mitarbeiterin für folgende Aufgaben:

  • Mitwirkung bei der Erstellung von Berichten und Informationen an die Spender

  • Mitwirkung bei der Übernahme neuer Patenschaften oder bei zeitlich begrenzten Familienhilfen

  • Gewinnung neuer Spender

  • Administrative Aufgaben (Spenderdatei, Buchhaltung, etc.)

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und Interesse an dieser verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Aufgabe haben, dann freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre Email

 

Erhard Hoppe Tel.: 08171-910645

 

Heidrun Opitz Tel.: 08171-17161

 

 

 

Hilfe für Kinder von Eltern hinter Gittern:

die vergessenen Opfer der Gefangenschaft

 

Das Regionalzentrum für Soziale Adapation (RCSA) ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), mit deren Gründer und Direktor, Herrn Ihor Hnat, die Osteuropahilfe seit vielen Jahren partnerschaftlich und vertrauensvoll verbunden ist.

 

Der Hauptzweck des Zentrums ist die Bereitstellung von sozialen Diensten und Programmen für die Wiedereingliederung von Bürgern, die sozial nützliche Kontakte verloren haben. Die Klienten von Ihor Hnat weisen die unterschiedlichsten Biographien auf. Sie sind aus Haftanstalten zurückgekehrt, haben eine Behandlung gegen Drogensucht, Drogenmissbrauch, Alkoholismus abgeschlossen, sind HIV-Infiziert, Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten der Ostukraine und der Krim, sowie alleinstehende ältere Bürger. Und es sind Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen

und eben Kinder von Eltern die inhaftiert sind.

 

Schon vor Jahren entwickelte Ihor Hnat eine Vision, um Kindern von Haftinsassen zu helfen, die er die „vergessenen Opfer der Gefangenschaft“ nennt. Gleichzeit möchte er den inhaftierten Eltern eine neue Zukunftsperspektive zu geben.

 

Ihor Hnat machte die Erfahrung, dass selbst für hartgesottene, durch den gnadenlosen Gefängnisalltag geprägte Menschen das Zusammentreffen mit ihren Kinder ein so starkes emotionales Erlebnis ist, sodass es zu einer Neuorientierung, zu einem Start in ein verantwortungsvolles Leben führen kann.

 

Aus dieser Hoffnung heraus wird nun das Projekt „Schutz der Rechte von Kindern, deren Eltern in Gewahrsam sind" entstehen, welches mit einem europäischen Hauptsponsor durchgeführt werden soll. Dieser wird ca. 80% der geplanten Kosten übernehmen und somit die Grundlage für den Projektstart schaffen.

 

Ziel des Projekts ist der Schutz der Rechte und die soziale und psychologische Reintegration von Kindern, deren Eltern Haftstrafen verbüßen. Die Beziehungen der Häftlinge zu ihren Kindern werden verbessert und stabilisiert. Dafür werden Besuche bei den Eltern in Haft organisiert. Ausgebildete SozialarbeiterInnen geben pädagogische, psychologische Hilfestellungen und vermitteln Rechtshilfe. Damit soll die Wahrscheinlichkeit von antisozialen und kriminellen Auffälligkeiten im Verhalten der Kinder verringert werden.

 

In fünf Männer-Haftanstalten und einem Frauengefängnis sollen Räume eingerichtet werden, die für die Treffen von Eltern mit ihren Kindern geeignet sind. Hier werden dann von MitarbeiterInnen von RCSA die Elterntreffen organisiert, vorbereitet und in familiärer Atmosphäre durchgeführt

 

Die Projektleitung kontrolliert die Finanzen und Leistungen des Projekts. Erstellt werden weiterhin Quartalsreports für Sponsoren.

 

Da die Osteuropahilfe vom Konzept dieses erfolgversprechenden Resozialisierungsprojekts überzeugt ist, wollen wir Sie als Paten zur Finanzierung dieses Projekts gewinnen. Ihre Unterstützung wird dabei helfen, die derzeit noch  bestehende   Deckungslücke   von € 5.000,00 zu schließen.

 

Folgende wichtige Aufgaben sind noch zu finanzieren:

 

  • Die Transportkosten der Kinder zu den Strafvollzugsanstalten,

  • den Kauf von Wasserkochern, Spielen für Kinder, Bastelspielzeug, Bleistiften, Filzstiften, Farben, Zeichenpapier, Kinderliteratur,

  • Lebensmittel für die Durchführung gemeinsamer Familienessen,

  • Baumaterialien für die Einrichtung der Besuchsräume in Strafvollzugsanstalten (Renovierungen werden von den Häftlingen durchgeführt).

 

 

Wir bitten um Ihre Spenden auf unser Konto:

 

Osteuropahilfe e.V.

IBAN: DE97700543060055003560 

BIC: BYLADEM1WOR

Stichwort: „Häftlingskinder“

 

 

 

 

30.12.2017

 

Hilfe die ankommt

 

Der letzte Hilfsgütertransport wurde Anfang Dezember beladen und auf die Reise geschickt. Nun erhielten wir die Nachricht, dass die Zollabfertigung schneller als üblich über die Bühne ging und die ersten Auslieferungen bereits erfolgten. Bedürftige Privatpersonen und Familien mit behinderten Angehörigen konnten schon unterstützt werden. Unsere Helferinnen berichten von rührenden Szenen bei der Übergabe, von feuchten Augen und von großer Dankbarkeit.

 

Da nur vier Prozent der Ukrainer protestantisch oder katholisch sind, begehen die meisten das Weihnachtsfest nach orthodoxem Brauch erst am 7. Januar. Für einige kommen also die von Ihnen gespendeten Hilfsgüter noch rechtzeitig als richtige Weihnachtsgeschenke an.

 

Gerne geben wir den Dank an Sie weiter.

 

Kontakt:

Erhard Hoppe

Tel.: 08171-910645

 

Unser Spendenkonto:

 

Osteuropahilfe e.V.

IBAN:

DE97700543060055003560 

BIC:

BYLADEM1WOR

 

 

 

Unsere

Unterstützer:

ProPEDES Klapka GmbH