Aktuelle Projekte                    und langfristige Fördermaßnahmen

Hilfe für Menschen mit Druckgeschwüren

-ein neues Aufgabengebiet-

 

In ukrainischen Krankenhäusern und Pflegeheimen, aber auch bei der häuslichen Pflege ist das Risiko, einen Dekubitus (Druck- oder Wundliegegeschwür) zu bekommen, sehr hoch. Dabei handelt es sich um ein Geschwür, das aufgrund einer längeren Druckbelastung und nachfolgendem Absterben des betroffenen Bezirks entsteht.

Unsere Partner in Lemberg haben uns auf konkrete Fälle von Dekubituspatienten aufmerksam gemacht. Es handelt sich dabei um Menschen aller Altersklassen mit allen Stadien der Krankheit. Betroffen sind Menschen in Pflegeheimen, behinderte Menschen, die bettlägerig oder auf den Rollstuhl angewiesen sind, aber auch junge Männer, die durch schwere Kriegsverletzungen ihre Mobilität verloren haben.

Um ein Dekubitalgeschwür zu verhindern, sind neben einem konsequenten Lagerungswechsel spezielle Hilfsmittel erforderlich. Dazu zählen u.a. besondere Matratzen, Unterlagen und Sitzpolster. Ein bestehender Dekubitus muss – wie alle chronischen oder sekundär heilenden Wunden mit einer speziellen, feuchten Wundbehandlung therapiert werden. Diese Hilfsmittel und Medikamente sind teuer und für viele Menschen in der Ukraine nicht erschwinglich.

Die Osteuropahilfe nimmt sich seit einiger Zeit dieser Patientengruppe an. Es konnten inzwischen Hilfs- und Pflegemittel für ca. 70-100 Patienten beschafft und erste Sponsoren gewonnen werden. Dankbare Nachrichten zeugen davon, wie wichtig der Einsatz für diese Patienten ist, der die Lebensqualität wesentlich verbessert.

Zahnärtzliche Behandlungen bedürftiger Menschen

 

Seit dem 2. Halbjahr 2015 werden, in der Zahnklinik der Grenzpolizei in Lemberg, Behandlungen von bedürftigen Menschen durchgeführt. Die Personen werden von Partnerorganisationen der Osteuropahilfe vorgeschlagen. Die Behandlungen erfolgen nach dem Vorliegen eines Kostenvoranschlages und nach Abstimmung mit der Projektleitung der Osteuropahilfe.

Auch in der Zahnklinik in Brody wurde die Behandlung von bedürftigen Menschen aufgenommen. Die Behandlungskosten in Brody wurden bisher, aufgrund umfangreicher Hilfsgüterlieferungen der Osteuropahilfe, von der Klinik getragen.

Großzügige Spenden von Privatpersonen und von "dentist and friends e.V." ermöglichten die Initierung dieser wichtigen, mit großer Dankbarkeit angenommenen Fördermaßnahmen. Die erfolgreiche, kontinuierliche Weiterführung hängt jedoch von den Spenden für dieses Projekt ab.

 

Internatsschule für schwer hörgeschädigte Kinder in Pidkamin bei Brody


Dank des selbstlosen Einsatzes eines Tutzinger Akustikspezialisten und engangierter HNO-Ärzte konnten alle 120 Schüler des Internats mit gependeten Hörgeräten versorgt werden. Die Schüler im Alter von 6 bis 17 Jahren werden 2 mal jährlich von unseren deutschen Hörspezialisten besucht, die Hörgeräte werden ausgetauscht oder individuell angepasst. Seit einigen Jahren werden auch die Sehfähigkeit sowie Augenfehlstellungen der Schüler überprüft und sowei möglich behoben.

Mit gespendeten Behandlungsgeräten und Instrumenten konnten wir im Internatsgebäude eine kleine Zahnarztpraxis einrichten, in der nun die Schüler regelmäßig zahnmedizinische Prophylaxen und wenn nötig Behandlungen erhalten.

Zusätzlich unterstützen wir die Internatsschule mit Computern, Betten, Waschmaschinen und Sportgeräten.

Rehabilitationskommune für Flüchtlinge und entlassene Straftäter


In einem aufgelassenen Kasernengelände bei Brody ist ein Rehabilitationszentrum für entlassene Strafgefangene entstanden. Zur weitgehenden Eigenfinanzierung entstanden inzwischen ein landwirtschaftlicher Musterbetrieb, ein Sägewerk, eine Schreinerei, eine Produktion für Holzpellets und eine kleine Kraftfahrer Raststätte.

Seit 2014 werden hier auch Flüchtlingsfamilien aus den Kriegsgebieten der Ostukraine aufgenommen und dabei unterstützt eine neue Lebensgrundlage aufzubauen.

 

Rehabilitationskommune

 

Hilfe zur Selbsthilfe

-Gründung eines Kleinbetriebs beim Regionalzentrum für soziale Adaption-

 

Unser langjähriger Partner, Ihor Hnat, Leiter des Regionalzentrums für soziale Adaption (RCSA) in Brody, hat sich mit der Bitte an uns gewandt, ihn bei der Realisierung einer neuen Geschäftsidee zu unterstützen.

An der E40, die Lemberg mit Kiew verbindet, gleich neben dem kleinen Rasthaus, das bereits von Mitarbeitern seiner Einrichtung betrieben wird, möchte er einen Pannenservice mit Reifenmontage aufbauen.

Dieser neue Kleinbetrieb soll ein weiterer Baustein werden um die Eigenfinanzierung der sozialen Einrichtung zu gewährleisten. Bisher sichert die Landwirtschaft und der Gemüseanbau weitgehend die Selbstversorgung. Aber ohne Geld geht nichts. Mit zunehmender Privatisierung stiegen in der Ukraine die Energiekosten dramatisch an und die Inflation erreichte im Juli 15,9%. Alle arbeitsfähigen Bewohner des kleinen Sozialzentrums leisten ihren Beitrag und versuchen die dringend benötigten Finanzmittel selbst zu erwirtschaften. Bereits jetzt wird Milch verkauft, Waldarbeit wird als Dienstleistung angeboten, es gibt eine Schreinerei und eine Zimmerei, ebenso bringt die Produktion von Holzpellets etwas Geld ein.

Die neue Idee von Ihor, einem zupackenden Mann mit Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent, erscheint uns vielversprechend und im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützenswert.

Um Ihor zu helfen suchen wir gebrauchte Maschinen zur Reifenmontage und zum Auswuchten.

 

Wir bitten um Ihre Mithilfe bei der Beschaffung der Geräte, in dem Sie uns Kontakte zu Unternehmen herstellen, die genannte Geräte ausmustern oder um Spenden für die Beschaffung und Transport.

 

Spenden erbitten wir an unser Spendenkonto,  Kennwort "RCSA"

Fragen beantwortet gerne Friedrich Jacob,

Tel.: 08151 5374; Mobil: 0160-8597840

Straßenkinderprojekt "Oberrih" in Brody

 

Jugendliche ohne intaktes Elternhaus erhalten bei diesem Projekt sozialen Halt und Unterstützung. Die Jugendlichen werden durch fordernde Kraftsportarten und geeignete Freizeit-Akivitäten von Alkohol und Drogen fern gehalten. In der projekt-eigenen Küche erhalten Jugendliche auch eine warme Malzeit, wenn der Hunger drückt. Das Projekt wird von uns finanziell unterstützt und kontrolliert.

 

Straßenkinderprojekt Brody

Suppenküche in Lemberg

 

Rund 30 - 50 Invaliden und bedürftige Kinder und Jugendliche erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Als erfreulicher Nebeneffekt sind durch den Betrieb der Armenküche auch vier Teilzeitarbeitsplätze entstanden, ein kleiner Beitrag zur Senkung der hohen Arbeitslosigkeit auch in Brody.

 

Impression aus der Suppenküche in Lemberg

Technische Hilfe für Krankenhäuser in Lemberg und Brody

 

Lieferung von Krankenhauseinrichtungen, Verbrauchsmaterialien. Krankenbetten, med. Geräte, Matratzen, Lebensmittel, Rollstühle, Krankenliegen, Fahrzeuge, Möbel

 

Deutsches Jugendzentrum in Lemberg (seit 2004)

 

Das von der deutschstämmigen Anita Weininger gegründete „Deutsche Jugendzentrum Lemberg“ konzentriert sich gegenwärtig auf die Hilfe für Invaliden, alleinerziehende Mütter, Kindergärten und andere Jugendeinrichtungen sowie die Versorgung der sehr armen Landbevölkerung mit Kleidung in und um Lemberg.

 

Unser Spendenkonto:

 

Osteuropahilfe e.V.

IBAN:

DE97700543060055003560 

BIC:

BYLADEM1WOR

 

 

 

Unterstützung durch:

ProPEDES Klapka GmbH