Ukrainische Gäste in Schäftlarn

 

Im Rahmen der Freundschaft unserer Gemeinde und Pidkamin in der Westukraine waren vom 7. bis 13. Juli zum fünften Mal Kinder aus Pidkamin in Schäftlarn.

Die Gruppe bestand aus 15 Kindern und Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren in Begleitung der Schulleiterin Irena Veremchuk, der Lehrerin Ivanna Bordiuh und des Landrats der Rayon Brody, Igor Kryskiv. Bei der Gestaltung des Programms wurden die Wünsche der Kinder berücksichtigt. An erster Stelle stand eine Fahrt in die Berge, die heuer wieder nach Maurach in Österreich führte. Der Flug mit dem Aerofan war die Attraktion.

 

Beim Besuch in München stand die BMW-Welt, eine Fahrt auf den Olympia-Turm und die Fußgängerzone auf dem Programm. Nicht nur die Buben waren begeistert von der BMW Welt. Nachdem das Wetter leider keinen Badeausflug zum Starnberger See erlaubte, wurde kurzerhand das Trimini in Kochel angesteuert. Jürgen Zenner, Vorstand des TSV, lud die Gäste - wie schon in den vergangenen Jahren - auf eine Pizza beim TSV Schäftlarn ein.

Zu einem der Höhepunkte des Besuchs, dem nun schon traditionellen Freundschaftsabend, haben am 11. Juli die Mitglieder der Projektgruppe ins Vereinsheim Neufahrn eingeladen.

Die Kinder und Jugendlichen haben vor Vereinsmitgliedern und Gästen wieder ukrainische Volkslieder und Tänze vorgetragen. Zu diesem Fest waren alle, die sich für die Freundschaft zwischen den Gemeinden interessieren, herzlich eingeladen.

Das Zusammentreffen mit Schülerinnen und Schülern des Klostergymnasiums fand heuer in einer großen Runde statt. Schulleiter Wolfgang Sagmeister begrüßte die Gäste in gewohnt humorigen Sätzen. Bei der Nachfrage nach Angeboten für die Freizeit wurden von deutscher Seite unter anderem Klettern, Basketball, Kochen, Akrobatik, Theater, Schach, Imkerei genannt. Die ukrainischen Jugendlichen nannten Hausaufgaben, Freunde und Verwandte besuchen. Die 16jährige Mariia nannte als Hobby „Gedichte rezitieren“, der Bitte um eine Kostprobe kam sie gerne nach. Sie trug ein Gedicht mit dem übersetzten Titel „Bunte Mäuse“ vor und erntete damit Applaus und Respekt von den deutschen Schülerinnen und Schülern. Auf die Frage, wie die Gäste die deutschen Jugendlichen einschätzen, wurde genannt: Sie sind pünktlich, gut erzogen und „sie machen alles richtig“ - Schulleiter Wolfgang Sagmeister und Ljuba Reitinger kommentierten das nicht.

Nach der Führung in der Klosterkirche durch Herrn Stubenrauch waren die Gäste eingeladen, im Speisesaal das Mittagessen gemeinsam mit den Klosterschülern einzunehmen und somit das Schäftlarner Schulleben im Original zu erleben. Ein herzliches Dankeschön an die Schulleitung, bei Ljuba Reitinger und der Klosterverwaltung, die unseren Gästen einen Einblick in das Schulleben in Bayern ermöglichten.

Der Freundschaftsabend fand heuer im Vereinsheim in Neufahrn statt. Neben allen Gasteltern nahmen auch Bürgermeister Dr. Matthias Ruhdorfer mit Gattin Uli und Tochter Hanna und Dritte Bürgermeisterin Susi Dichtl teil.

Von der Osteuropahilfe waren anwesend Eberhard Hahn mit Gattin, Ingrid und Ekkehard Otto und Sepp Tylka aus Gauting, der es sich nicht nehmen ließ, an diesem „ukrainischen“ Fest teilzunehmen. Die Gäste hatten sich als Überraschung einen sportlichen Wettbewerb überlegt. Zwei Mannschaften wurden gemischt aus Gästen und Gastgebern mittels Farbbändchen in den ukrainischen Nationalfarben - hellblau und gelb - gebildet. Gewinner war die „gelbe“ Mannschaft, doch alle Teilnehmer erhielten ein kleines Geschenk.

Maria Reitinger bedankte sich in ihrer Rede bei den Kindern, lobte ihre Disziplin und Höflichkeit und ihr Bemühen, sich in Deutsch oder Englisch zu verständigen. Ein weiterer Dank ging an die Lehrerinnen Irena Verenchuk und Ivanna Bordiuh und nicht zuletzt an die Busfahrer Andrij Gromiak und Mykola Stefanyshyn.

 

Die Organisatoren Viktoria Sidorova, Frank Dopfer und Maria und Josef Reitinger bedanken sich im Namen der Gemeinde bei allen Spendern, im Besonderen bei der Firma Schoenberger Group, der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, der Raiffeisenbank Isartal, bei Flori Schuster und beim TSV Schäftlarn. Sie bedanken sich auch bei den Gasteltern, die die Gäste aufgenommen, bewirtet und betreut haben. Alle genannten wirken mit, um diese Art der Völkerverständigung in Schäftlarn zu ermöglichen.

Sie sind stolz, dass die Unterbringung in Schäftlarn so selbstverständlich möglich ist und freuen sich auf weiteren Austausch im Rahmen der Freundschaft zwischen den Gemeinden Schäftlarn und Pidkamin.

 

Maria Reitinger im Namen der Projektgruppe

 

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