Patenschaften - Familienhilfe

Patenschaften für alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern

 

Von Staat und Gesellschaft vergessen sind Mütter, die sich dafür entscheiden ihre mehrfach behinderten Kinder nicht in staatliche Einrichtungen abzuschieben, sondern eigenverantwortlich zu Hause zu pflegen. Diese Frauen leisten Übermenschliches und leben ständig mit der Angst, wie sie den Lebensunterhalt sicherstellen können. Die Mütter sind oft ausgebrannt und benötigen neben materieller Hilfe ebenso Zuspruch, gelegentlich Unterstützung im Haushalt und die Möglichkeit wieder Kraft zu tanken.

Wir wollen diese Familien nachhaltig unterstützen, indem wir Patenschaften vermitteln und betreuen. Für jede Familie wollen wir deshalb mehrere Paten gewinnen, um die Hilfe auf mehrer Schultern zu verteilen. Auch kleine Beträge sind wichtige Bausteine, um den Familien eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Unsere Paten erhalten jährlich zwei Berichte über die Situation der Familie und die geleistete Hilfe.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Friedrich Jacob; Tel. 08151-5374;

Mail: friedrich.jacob@mnet-mail.de

 

Erfolgreiche Familienhilfe nachhaltig weiterführen

Der 14-jährige, an Diabetis erkrankte Dawid lebt mit seiner Mutter Ruslana und zwei jüngeren Geschwistern in einer bescheidenen Wohnung in Lemberg. Sein jüngster Bruder ist behindert. Er hat Down-Syndrom und leidet an Zerebralparese. Die alleinerziehende Mutter Ruslana, eine ausgebildete Verkäuferin, stemmt sich mit allen Kräften gegen die ständig schlimmer werdende wirtschaftliche Situation der Familie. Durch zusätzliche 3 Putzstellen versucht sie die unsichere Einkommenssituation, den Verfall der Kaufkraft und die sprunghaft steigenden Preise auszugleichen. Allein die laufenden Kosten des Verbrauchsmaterials für Transfusionskatheter und Insulinpumpe sowie die Medikamentenversorgung von Dawid und seinem Bruder sind auf ca. €140,-- angestiegen.

Im Dezember 2015 haben wir über die Situation der Familie berichtet und um Hilfe gebeten. Inzwischen konnten die Lebensbedingungen stark verbessert werden und die Familie hat wieder Zuversicht gewonnen. Erreicht wurde dies durch Spenden und regelmäßige Zuwendungen von Mitgliedern und Förderern der Osteuropahilfe. Die Kostenübernahme für die zahnärztliche Behandlung der Mutter haben ein Weiteres bewirkt. „Ich habe mein Lächeln wieder gewonnen“, teilte sie uns bei einem Besuch im April 2016 strahlend mit und bedankte sich bei den Spendern.

Wichtig ist nun die Hilfe für die nächsten Jahre zu gewährleisten und der Mutter, an der die gesamte Verantwortung hängt, die Möglichkeit zu geben, gelegentlich Kraft zu tanken.

 

Starten Sie die Patenschaft mit einem Dauerauftrag auf das Spendenkonto der

Osteuropahilfe STA WOR e.V.

Kennwort „Familienhilfe - Dawid“.

IBAN DE97 700 543 0600 55003560 BIC: BYLADEM1WOR

 

Aktuelle Informationen für die Förderer von Dawid und seiner Familie

Stand Mai 2017

 

Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung von Dawid und seiner Familie. Mit diesem Bericht wollen wir Ihnen Informationen zur Familie Ihres Patenkindes geben und zu den Maßnahmen die mit den Fördermitteln durchgeführt wurden.

Wenn Sie mit der Familie in Kontakt treten wollen werden wir Ihre Nachrichten gerne übersetzen und weiterleiten.

 

Eltern / Mutter: Ruslana G., alleinerziehend

Beruf / Arbeit: Verkäuferin, arbeitslos, derzeit 3 Putzstellen

 

Einkommen: Arbeitslohn/Kindergeld/Staatl. Zuwendungen

 

Kinder: Dawid (16 Jahre), Schüler, Diabetiker

Andrij (14 Jahre), Schüler,

Demjan (10 Jahre), geistig behindert (Down-Syndrom, Zerebralparese)

Er besucht tageweise eine Einrichtung für geistig Behinderte.

 

Lebensumstände:

Die Familie bewohnt 2 Zimmer mit Kochnische und Dusche, in einem relativ gut erhaltenen, 3-stöckigen Wohngebäude, in einer Vorstadt von Lemberg. Die Kosten für Heizung, Warmwasser und Hausgeld sind im letzten Jahr um ca. 50% gestiegen.

 

Auszug aus dem Bericht anlässlich eines Besuchs am 27.4.2017

 

Dawid wird nicht angetroffen. Die Mutter erzählt, dass Dawid wegen einer Zuckerkrise so eben ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Die Ursache ist unklar, evtl. Unterzucker oder anderes. Er wird voraussichtlich 14 Tage bleiben müssen, um neu eingestellt zu werden. Der 2. und gesunde Sohn hat schulfrei, weil die „Deutschen“ kommen. Er liebt die Schule allerdings nicht und ist im Gegensatz zu Dawid ein schwacher Schüler. Er ist in der 7.Klasse Der jüngste mongoloide Sohn, 10 Jahre alt, (Wir schätzten ihn auf 5Jahre), darf ebenfalls zuhause bleiben und muss nicht ins Heim für diesen Tag. Er ist seit 5 Jahren in einer Spezialeinrichtung, die einzige ihrer Art in Lemberg. Beide Kinder sind fröhlich, der ältere neckt den kleinsten. Wir fragen nach den Geldverhältnissen. Die Mutter meint, finanziell sei alles stabil. Vom Kindergeld 3000 Gwn kann sie die Wohnung bezahlen, das Geld von den Putzstellen reicht fürs Essen. Seit der Unterstützung durch die OEH sei der Druck für sie weg, die vorhandenen Schulden zurückgezahlt und keine neuen gemacht oder anschreiben müssen. Das sei ein neues und schönes Gefühl. Hier verabschiedeten wir uns erleichtert.

Heidrun Opitz, Mitglied des Vorstandes, Sachgebiet Frauenfragen

Gesundheit:

Dawid benötigt regelmäßige medizinische Betreuung. Von den anderen Familienmitgliedern sind keine gesundheitlichen Probleme bekannt.

 

Unterstützung und Zuwendungen durch die Osteuropahilfe

 

Seit Dezember 2015 wird die Familie durch das Patenprojekt unterstützt. Mindestens 1 mal pro Monat erfolgt ein Zusammentreffen mit den Betreuerinnen der Osteuropahilfe. Der monatliche Haushaltszuschuss wird i.d.R. zur Monatsmitte übergeben und dokumentiert. Der monatliche Haushaltszuschuss beläuft sich derzeit auf 125,00 €. Die Unterstützung wird vorwiegend zur Bezahlung der Medikamente, für med. Verbrauchs- und Pflegematerialien und medizinische Behandlungen der Kinder verwendet.

Sonstiges:

Kleiderhilfe aus Spenden der Osteuropahilfe.

 

Blick in die Zukunft:

 

  • Staatliche Förderungen für Energiekosten prüfen und ggf. Anträge stellen.

  • Vorbeugende, zahnärztliche Behandlungen der Kinder

 

Von Staat und Gesellschaft vergessen - geistig behinderte Menschen in der Ukraine -

47 Jahre alt ist Darias Tochter. Von Geburt an ist sie geistig und körperlich behindert. Bewegen kann sie nur den Kopf und die Hände. Selbständig sitzen kann sie nicht. Durch die gute Pflege hat sie noch keine Anzeichen von Dekubitus (Wundliegen). Da sie keine Zähne mehr hat, muss sie mit pürierter Nahrung gefüttert werden. Die Stuhlinkontinenz ist ein weiteres, die Pflege erschwerendes Problem.

Die 72-jährige Mutter hat sie immer zu Hause gepflegt. Ein stark religiös motiviertes Weltbild, in dem behinderten Menschen eine besondere Rolle zugeordnet wird, geben Ihr die Kraft, jeden Tag aufs Neue diese enorme Belastung durchzustehen.

 

Das einzige Einkommen besteht aus ihrer Rente (1080,00 UHA / 38,00 €) und der Behindertenrente der Tochter (2000,00 UHA / 70,00€). Einen großen Teil verschlingen alleine Hausgeld und Energiekosten für die Wohnung, die in einem schlechten Zustand ist.

 

Die Familie bekommt bisher Kleiderspenden, gelegentlich Inkontinenzmaterialien und nach Verfügbarkeit auch Lebensmittelspenden über die Partnerorganisation der Osteuropahilfe in Lemberg.

Das Absenken der Renten, verbunden mit eklatanten Preissteigerungen für Energie, Medikamente und Pflegematerialien, haben Daria in eine aussichtslose Lage gebracht. Die Osteuropahilfe bittet Sie deshalb um nachhaltige Unterstützung für diese Familie.

 

Starten Sie die Patenschaft mit einem Dauerauftrag auf das Spendenkonto der

Osteuropahilfe STA WOR e.V.

Kennwort „Familienhilfe - Daria“.

IBAN DE97 700 543 0600 55003560 BIC: BYLADEM1WOR

Bei Fragen wenden Sie sich an: Friedrich Jacob; Tel. 08151-5374; Mail: friedrich.jacob@mnet-mail.de

Aktuelle Informationen für die Förderer von Daria und ihrer Familie

Stand Mai 2017

 

Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung von Daria und ihrer Familie. Mit diesem Bericht wollen wir Ihnen Informationen zur Familie Ihres Patenkindes geben und zu den Maßnahmen die mit den Fördermittel durchgeführt wurden.

Wenn Sie mit der Familie in Kontakt treten wollen werden wir Ihre Nachrichten gerne übersetzen und weiterleiten.

 

Die Familie

 

Mutter: Daria Tschorna (76); alleinerziehend; Rentnerin,

Kinder: Oksana,Tochter (48), von Geburt an geistig und körperlich behindert

Geschwister: 1 volljähriger Bruder (38), arbeitslos.

 

Einkommen: Rente, staatliche Zuwendung, Behindertenrente:

 

Lebensumstände:

Die Familie bewohnt 3 Zimmer, mit Kochnische und Dusche, in einem 3 stöckigen Wohngebäude in einer Vorstadt von Lemberg.

 

Die Wohnung ist in einem schlechten, abgenutzten Zustand, die alten Fenster schließen schlecht. Die Kosten für Heizung, Warmwasser und Hausgeld sind aufgrund der staatlichen Deregulierungsmaßnahmen weiter gestiegen.

 

Gesundheit:

Der Gesundheitszustand von Daria ist unklar, da Sie seit vielen Jahren keinen Arzt mehr aufgesucht hat. Sie klagt über hohen Blutdruck und Herzbeschwerden.

 

Unterstützung im Rahmen des Patenschaftsprojekt

 

Seit Juni 2016 wird die Familie durch das Patenprojekt unterstützt. Mindestens 1 mal pro Monat erfolgt ein Zusammentreffen mit den Betreuerinnen der Osteuropahilfe. Der monatliche Haushaltszuschuss beläuft sich derzeit auf 60,-- €. Er wird i.d.R. zur Monatsmitte übergeben und dokumentiert. Die Unterstützung wird für Medikamente, med. Verbrauchs- und Pflegematerialien, Haushaltsbedarf und für Lebensmittel verwendet.

Sonstiges: Kleiderhilfe aus den Kleidersammlungen der Osteuropahilfe; Lebensmittelspenden

Blick in die Zukunft:

 

  • Staatliche Förderung für Energiekosten prüfen und ggf. Anträge stellen.

 

Ein Leben für das mehrfach behinderte Kind

Von Geburt an ist Svetlanas Sohn geistig und körperlich behindert. Verschiedene Verhaltensweisen deuten daraufhin, dass er autistische Verhaltensweisen hat. Diagnostiziert wurde dies niemals. Wenn er unsicher und aufgeregt ist, neigt er zu Autoaggressionen und verletzt sich am Kopf. Rund um sein Bett wurden deshalb die Wände mit Matratzen gepolstert. Meist trägt er eine Kopfhaube, die ihn davor schützt, sich Haare auszureißen und auf die Ohren zu schlagen.

 

Der Vater hat sich längst von der Familie abgewandt. In der dunklen Wohnung, in einem der typischen, zur Sowjetzeit errichteten Wohnblöcke, leben die Mutter Svetlana, die Großmutter und der behinderte, 41 jährige Mann. Sein Zimmer verlässt er selten, die Wohnung fast nie.

Die beiden Frauen teilen sich die Rund-um-die Uhr-Betreuung. Diese kontinuierliche, enorme Belastung und die damit verbundene gesellschaftliche Isolation hat Spuren bei ihnen hinterlassen. Dies trifft in besonderem Maß auf die Mutter zu.

 

Das Einkommen besteht aus den Renten der beiden Frauen (2160,00 UHA / 76,00 €) und der Behindertenrente des Sohnes (2000,00 UHA / 70,00 €).

Über eine Patenschaft erhält die Familie dringend benötigte Waren für den Lebensunterhalt und zur Pflege des Behinderten im Wert von     € 50,00 pro Monat. Weiterhin kommen Kleiderspenden und gelegentlich Inkontinenzmaterialien aus den Hilfstransporten der Osteuropahilfe.

Hilfe ist aber dringend erforderlich, um kleine Renovierungen in der Wohnung durchzuführen, die Verfügbarkeit der Pflegematerialien sicherzustellen und gelegentlich Unterstützung bei der Pflege zu erhalten, um etwas Kraft zu tanken.

 

Starten Sie die Patenschaft mit einem Dauerauftrag auf das Spendenkonto der

Osteuropahilfe STA WOR e.V.

Kennwort „Familienhilfe - Swetlana“.

IBAN DE97 700 543 0600 55003560 BIC: BYLADEM1WOR

Aktuelle Informationen für die Förderer von Svetlana und ihrer Familie

Stand Mai 2017

 

Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung von Svetlana und Ihrer Familie. Mit diesem Bericht wollen wir Ihnen Informationen zu den Lebensumständen der Familie geben und zu den Maßnahmen die mit den Fördermittel durchgeführt wurden.

Wenn Sie mit der Familie in Kontakt treten wollen werden wir Ihre Nachrichten gerne übersetzen und weiterleiten.

 

Die Familie

 

Mutter: Svetlana Sytych, (62); alleinerziehend, Renterin

Großmutter: Raisa (87), Renterin, lebt mit in der Wohnung

Kinder: Ilyla (34) ist von Geburt an geistig behindert (Autismus).

Er leidet unter starken Autoaggressionen und Angstzuständen. Inkontinenz.

 

Einkommen:

Das Einkommen besteht aus den Renten der beiden Frauen und der Behindertenrente des Sohnes

 

Lebensumstände:

Die Mutter bewältigt die häuslichen Arbeiten und die Pflege des Sohnes gut. Die Familie hat vorwiegend Kontakt zu Menschen in ähnlichen Verhältnissen.

 

Die Familie bewohnt 3 Zimmer in einem typischen Plattenbau in einer Vorstadt von Lemberg. Die Wohnung ist in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Die Kosten für Heizung und Hausgeld sind aufgrund der staatlichen Deregulierungsmaßnahmen weiter gestiegen.

 

 

Unterstützung im Rahmen des Patenschaftsprojekts

 

Die Familie wird seit Juni 2014 im Rahmen des Patenprojekts der Osteuropahilfe (OEH) unterstützt. Mindestens 1 mal pro Monat erfolgt ein Zusammentreffen mit den Betreuerinnen der Osteuropahilfe. Der monatliche Haushaltszuschuss beläuft sich derzeit auf 50,--€. Er wird i.d.R. zur Monatsmitte übergeben und dokumentiert. Die Unterstützung wird für Medikamente, med. Verbrauchs- und Pflegematerialien, Haushaltsbedarf und für Lebensmittel verwendet.

Sonstiges: Kleiderhilfe aus den Kleidersammlungen der Osteuropahilfe; Lebensmittelspenden

Blick in die Zukunft:

  • Staatliche Förderungen für Energiekosten prüfen und ggf. Anträge stellen.

Familie in Not

Die 14-jährige Olenka kam nach einer problemlosen Schwangerschaft als gesundes Kind zur Welt. Im 2. Lebensmonat geschah dann das Unglück. Ein Brand am Wohnsitz haben bei ihr schwere Vergiftungen mit Bewusstseinsverlust verursacht. Für Olenka wurde zwar „ärztliche Hilfe“ in einem Krankenhaus geleistet, aber erst nach 7 Stunden wurde sie in ein Kinderkrankenhaus mit Intensivstation gebracht. Nach einem Monat setzten dann Krampfanfälle ein. Die eingesetzten Medikamente konnten die Häufigkeit und den Verlauf der Epilepsie nicht beeinflussen. Olenka ist nun geistig und durch einseitige Parese auch körperlich behindert. Sie spricht nicht, kann selbstständig essen und einfachen Aufforderungen folgen. Da sie völlig unselbstständig und stuhlinkontinent ist, benötigt sie eine Rund-um-die-Uhr- Betreuung.

 

Es folgten weitere Schicksalsschläge, die die Familie in eine schwere Notlage brachte. Erst starb der Vater, dann bekam die Mutter einen Schlaganfall und wurde arbeitsunfähig. Nun lebt die alleinerziehende Mutter zusammen mit ihren zwei minderjährigen Kinder in einer kleinen Einzimmer-Wohnung in Lemberg. Das einzige Einkommen besteht aus der Invalidenrente der Mutter (1080,00 UHA / 38,00 €) und der Behindertenrente von Olenka (2000,00 UHA / 70,00 €). Ungefähr die Hälfte verschlingt alleine das Hausgeld für die kleine Wohnung.

 

Bei einem Besuch einer Delegation der Osteuropahilfe wurde der Mutter die Kostenübernahme eines Kurzzeiturlaubes zugesagt, die sie dringend benötigt, um wieder etwas Kraft zu schöpfen. Diese Familie braucht jedoch eine kontinuierliche Unterstützung, um die äußerst kritische Finanzlage zu stabilisieren, die völlig überlastete Mutter zu unterstützen und um kleinere Renovierungsarbeiten in der Wohnung durchzuführen.

 

 

Starten Sie die Patenschaft mit einem Dauerauftrag auf das Spendenkonto der

Osteuropahilfe STA WOR e.V.

Kennwort „Familienhilfe - Olenka“.

IBAN DE97 700 543 0600 55003560 BIC: BYLADEM1WOR

 

Neue Lebenskraft für eine leidgeprüfte Mutter und ihre behinderte Tochter

 

Irina, alleinerziehende Mutter von zwei minderjährigen Kindern, war bei unserem letzten Besuch am Ende Ihrer Kräfte. Zu Hause pflegt Sie ihr bereits vom Säuglingsalter an geistig behindertes Mädchen. Von einem Schlaganfall konnte sie sich bis heute nicht vollständig erholen. Sie benötigte so dringend einen Genesungsurlaub, dass wir spontan einer Mutter-Kind Erholung bei einer kirchlichen Einrichtung in Polen zustimmten. Wie uns die glücklichen und dankbaren Nachrichten bestätigen, hat die Mutter wieder neue Lebenskraft und Zuversicht schöpfen können.

Aktuelle Informationen für die Förderer von Olenka und Ihrer Familie

Stand Juni 2017

 

Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung von Olenka und ihrer Familie. Mit diesem Bericht wollen wir Ihnen Informationen zur Familie Ihres Patenkindes geben und zu den Maßnahmen die mit den Fördermittel durchgeführt wurden.

Wenn Sie mit der Familie in Kontakt treten wollen werden wir Ihre Nachrichten gerne übersetzen und weiterleiten.

 

Die Familie

Mutter: Irina (Alter, keine Angaben); alleinerziehend

Beruf / Arbeit: Verkäuferin, seit einem Schlaganfall arbeitslos

Kinder: Olenka (15) seit dem 7. Monat geistig behindert, Zerebralparese an den Füßen, hervorgerufen durch schwere Spasmen

Bruder, Danylo (16): Schule 9. Klasse

 

Lebensumstände:

An den Wohnverhältnissen der Familie hat sich nichts geändert. Die Familie wohnt in einem typischen Plattenbau-Wohngebäude in einer Vorstadt von Lemberg. Die Wohnung ist in einem sehr schlechten, renovierungsbedürftigen Zustand. Von der 3 Zimmerwohnung sind für die Familie nur eine kleine Küche, eine Dusche/Toilette und ein Wohnraum nutzbar.

Die dramatischen Steigerungen der Kosten für Energie, und Lebensmittel haben die finanzielle Situation weiter verschärft.

 

Auszug aus dem Bericht, anlässlich eines Besuchs am 27.4.2017

 

Irina macht, wie vor einem Jahr, einen gestörten Eindruck. Sie ist verlangsamt beim Sprechen, wirkt insgesamt sehr depressiv. Ihr Sohn, 16 Jahre alt, Danillo, liebt zu „computern“, hat allerdings ein uraltes Gerät. Er ist im Gesicht etwas entstellt,(Gesichtslähmung?) scheint aber sonst, auch in den schulischen Leistungen, 9.Klasse, ordentlich zu sein. Er wünscht sich, eine Computerschule zu besuchen.

Sie rechnet uns ihre monatlichen Zuwendungen aus: je 1400 Gwn Waisenrente für beide Kinder, Invalidenrente 2500 Gwn für Olenka, Witwenrente 1000 –Gwn. Mietermäßigung in Höhe von 1000.- Gwn . Insgesamt muss sie –so rechnet man uns vor- von 1730 Gwn leben, ca. 55€. Wie es weiter gehen soll, ist ihr unklar. Von Therapiemöglichkeiten hat sie noch nie gehört. Sie scheint von der Situation mit Olenka völlig überfordert zu sein. Ob sie noch einmal Ferien in Polen mit Olenka machen wird, hat sie noch nicht wieder überlegt. Wir scheiden von ihr mit Sorge.

Heidrun Opitz, Mitglied des Vorstandes, Sachgebiet Frauenfragen

Schule /Bildung:

Danylo besuchte die 9. Klasse der Mittelschule. Er hat Freude am Lernen. Mit großem Interesse besucht er Computerkurse. Sein Berufswunsch ist es IT-Experte zu werden.

Olenka besucht tageweise eine staatliche Einrichtung für Behinderte.

 

Gesundheit:

Die Mutter leidet noch immer an den Auswirkungen eines Schlaganfall. Sie ist nicht arbeitsfähig.

Unterstützung im Rahmen des Patenschaftsprojekt

 

Die Familie wird seit Juni 2016 im Rahmen des Patenprojekts der Osteuropahilfe (OEH) unterstützt. Mindestens 1 mal pro Monat erfolgt ein Zusammentreffen mit den Betreuerinnen der Osteuropahilfe. Der monatliche Haushaltszuschuss beläuft sich derzeit auf 60,--€. Er wird i.d.R. zur Monatsmitte übergeben und dokumentiert. Die Unterstützung wird für Medikamente, med. Verbrauchs- und Pflegematerialien, Haushaltsbedarf und für Lebensmittel verwendet.

 

Sonstiges:

Kleiderwünsche werden i.d.R. aus den Kleiderspenden der Osteuropahilfe gedeckt. Gelegentlich erhält die Familie Lebensmittelpakete.

 

Blick in die Zukunft:

 

1.Weiterführung der Fördermaßnahmen.

2. Es ist geplant für Danylo einen gebrauchten PC zu besorgen.

3. Mit der Betreuerin wird ein Gespräch geführt um die Möglichkeiten für eine weiterführende, nachhaltige Unterstützung der Mutter auszuloten

4. Die Ausbildung des gesunden Kindes sehen wir als ein Kernziel der Patenschaft an. Deshalb werden Informationen bezüglich des von Danylo erwähnten Computerkurses eingeholt.

5. Beratung zur Ausschöpfung der staatlichen Fördermaßnahmen für Geringverdiener zur Bewältigung des Kostenanstieges bei Energie und Wohngeld.

 

Unser Spendenkonto:

 

IBAN:

DE97700543060055003560 

BIC:

BYLADEM1WOR

 

 

 

 

Unterstützung durch:

ProPEDES Klapka GmbH