Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 12.07.2017

 

Schäftlarn trauert um Nazar (15)

 

 

Pressemitteilung vom 10.07.2017

 

Der Krebs war stärker – Nazar lebt nicht mehr

 

Der Krebs war stärker. Der 15jährige Nazar Molinsky aus dem ukrainischen Dorf Pidkamin bei Brody, für dessen Gesundheit sich die Projektgruppe Schäftlarn in der Osteuropahilfe in beispielhafter Weise eingesetzt hat, ist nach mehrwöchiger palliativer Versorgung am 1.Juli seinem Leiden erlegen.   Zur Erinnerung: im Juli 2015 war Nazar zusammen mit einer Jugendgruppe zu Besuch in Schäftlarn. Nach Rückkehr in die Ukraine wurde bei ihm   myeloische Leukämie diagnostiziert. Darauf hat die Projektgruppe Schäftlarn angeführt von Maria Reitinger, Frank Dopfer und Viktoria Sidorova, sofort die Initiative ergriffen und international nach geeigneten und finanzierbaren Krankenhäusern gesucht, die Knochenmarkttransplantationen durchführen. Die Wahl fiel schließlich auf die Universitätsklinik in Verona, in der die Transplantation mit Hilfe seiner Schwester als Knochenmarktspenderin zunächst erfolgreich durchgeführt werden konnte.  Die Finanzierung des mehrmonatigem Klinikaufenthaltes von Nazar, seiner Schwester und Mutter wurde mit einer außerordentlich erfolgreichen Spendenaktion sichergestellt, wobei sich vor allem die Bürger Schäftlarns als besonders solidarisch mit Nazar erwiesen. Aber auch Organisationen wie Child Fund Deutschland, Ein Herz für Kinder sowie die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks haben dazu beigetragen, dass in kürzester Zeit der erforderliche Betrag von 85.000 Euro zusammen kam. Die Behandlung war zunächst erfolgreich und der Patient konnte im Frühjahr 2016 wieder in die Heimat entlassen werden. Bei der ersten, ein halbes Jahr später vorgenommenen Kontrolluntersuchung musste festgestellt werden, dass die Leukämie wieder zurückgekehrt war. Der unmittelbare Versuch, eine weitere Knochenmarktransplantation durch zu führen, für die nochmals eine erfolgreiche Spendnaktion erfolgte, akzeptierte Nazars Körper nicht mehr.  
Da nicht alle für Nazar eingegangene Spenden verbraucht wurden, können Spender bei Frank Dopfer (Tel.Nr. 08178/ 3690; Mail: info@dopfer-isar.de) ihre Zuwendung zurückfordern. Anderenfalls werden die Beträge für die zahlreichen Projekte der Osteuropahilfe eingesetzt.

Pressemitteilung vom 05.05.2017

 

Schengen-Außengrenze bremst Osteuropahilfe

 

Mehr als drei lange Stunden musste die Reisegruppe der Osteuropahilfe bei ihrer Rückfahrt aus der Ukraine vor der ungarischen Schengenaußengrenze warten. Mit auffallender Langsamkeit wurde jedes einzelne Auto kontrolliert, so dass sich ein immer größer werdender Rückstau bildete. Man spürte deutlich, wie sehr sich Ungarn nach außen abschottet.  Ergiebiger hingegen konnte das Arbeitsprogramm der Reisegruppe durchgeführt werden, ungeachtet der Tatsache, dass sich die Ukraine nach wie vor im Kriegszustand befindet. Die Folgen der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine bekommt die Bevölkerung immer mehr zu spüren. Dies betrifft nicht nur die allgemeine Kriegssteuer, die jeder Einkommensbezieher zahlen muss, sondern schlägt sich auch in regelmässigen Preisanhebungen für Güter des täglichen Lebens wie Wasser, Elektrizität und Gas nieder. Auch die Zahl der aus der Ostukraine flüchtenden Menschen nimmt weiter zu. Man schätzt, dass inzwischen bald eine Million Menschen ihre Heimat verlassen haben und in die zentralen und westlichen Teile des Landes geflüchtet sind. Die Reisegruppe der Osteuropahilfe konnte sich in der Sozialkommune für Strafentlassene bei Brody, in der über zwanzig Flüchtlinge aufgenommen wurden, unmittelbar ein Bild von der Situation von Menschen zu machen, die fremd im eigenen Land sind (siehe Foto). Trotz aller Einschränkungen im täglichen Leben bleibt die traditionelle Gastfreundschaft der Ukrainer, die die Reisegruppe wiederum positiv zu spüren bekam, ungeschmälert erhalten, ein hoher Wert, von dem man lernen kann.

Pressemitteilung vom 21.04.2017

 

Kommunaler Erfahrungsaustausch

Wolfratshausen - Brody


Am kommenden Sonntag, 23.April, macht sich eine sechsköpfige Besuchergruppe der Osteuropahilfe auf den Weg in die  Ukraine. Ziel ist einmal die Hauptstadt der westlichen Ukraine Lemberg sowie das mit Wolfratshausen freundschaftlich verbundene Brody, rund 100 km östlich von Lemberg gelegen. Dessen Bürgermeister hat in einem Schreiben an seinen Wolfratshauser Amtskollegen Klaus Heilinglechner den Wunsch geäußert, im Rahmen der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützten Förderung deutsch-ukrainischer Kommunalbeziehungen, mit  der  Stadt Wolfratshausen näher zusammen zu arbeiten. Das sogenannte Schnellstarter-Paket Ukraine wird 2017 und 2018 aufgelegt und fördert finanziell den Aufbau und die Belebung partnerschaftlicher Zusammenarbeit von deutschen und ukrainischen Kommunen. Im Auftrag der Stadt Wolfratshausen wird die Besuchergruppe bei ihrem Treffen mit dem Bürgermeister von Brody, Anatolij Beley, die Bereitschaft der Stadt Wolfratshausen zur gemeinsamen Nutzung der ausgeschriebenen Fördermaßnahmen überbringen. Daneben wird die Besuchergruppe die Fertigstellung der von der Osteuropahilfe an die Polyklinik in Brody gespendete komplette Zahnarztpraxis für Bedürftige überprüfen sowie  das gleichfalls unterstützte Strassenkinderprojekt Oberrih aufsuchen. Auch die Sozialkommune für entlassene Straftäter, der die Osteuropahilfe erst vor kurzem mit einer neuen Heizungsanlage aus einer Notsituation spontan helfen konnte und in der nach wie vor rund 30 ukrainische Binnenflüchtlinge untergebracht sind, wird besucht. Auf dem Programm steht auch ein Besuch der Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin (bei Brody), in der auch in diesem Herbst wiederum die Akustikergruppe der Osteuropahilfe eine Arbeitswoche zur hörtechnischen Versorgung der über 100 Schüler verbringen  wird. In Lemberg werden  die von der Osteuropahilfe subventionierte Suppenküche des Ordens Miles Jesu sowie die von hiesigen Paten unterstützten Familien mit behinderten Kindern besucht.

Pressemitteilung vom 05.04.2017

 

Nazar wieder daheim – es sieht nicht gut aus

 

Nach der plötzlichen Wiederkehr der zunächst geheilten Leukämie bei dem 15jährigen ukrainischen Jungen Nazar haben sich die Ärzte des Universitätsklinikums in Verona mit immer noch bewundernswertem Engagement darauf konzentriert, mit Hilfe einer neuen Chemotherapie gegen die Krankheit anzugehen. Leider haben es die Blutwerte von Nazar nicht zugelassen die Therapie fortzusetzen. Auch der Versuch, noch vorhandenes , von Nazars Schwester gespendetes Knochenmark einzusetzen, akzeptierte der Körper nicht mehr. Da die Ärzte eingestehen mussten, über keine weiteren erfolgversprechenden Behandlungsmethoden zu verfügen, haben sie Nazar Anfang März aus der Klinik entlassen, worauf er, versehen mit einem Palliativprogramm, mit seiner Mutter in die Ukraine zurückkehrte. Dort überwacht eine Ärztin einer Lemberger Klinik die palliative Betreuung von Nazar.

Mitglieder der Gruppe Schäftlarn in der Osteuropahilfe, die sich in den vergangenen eineinhalb Jahren so engagiert für Nazar eingesetzt haben und seit Ausbrechen der Krankheit im August 2015 in ständigem Kontakt mit der Familie Freunden von Nazar und der behandelnden Lemberger Ärztin waren, werden im Mai nach dem mit Schäftlarn freundschaftlich verbundenem Pidkamin bei Brody, dem Wohnort von Nazar, reisen und sich über seinen Zustand unmittelbar informieren.

Die insgesamt mehrmonatigen Aufenthalte von Nazar, seiner Mutter und Schwester in Verona sowie die Reisen zwischen Italien und der Ukraine waren nur mit Hilfe der großartigen Solidarität der spendenfreudigen Bürger vor allem aus Schäftlarn, aber auch aus dessen weiterer Umgebun, zu finanzieren. Großer Dank auch gebührt den Institutionen wie ChildFund, ein Herz für Kinder sowie den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks, die namhaft Nazar unterstützt haben. Ihnen allen gilt der Dank von Nazar seiner Mutter und Schwester.

 

Pressemitteilung vom 20.03.2017

 

Bekleidungslager der Osteuropahilfe öffnet wieder

 
Am Dienstag, den 4.April 2017 öffnet das Bekleidungslager der Osteuropshilfe in Starnberg wieder seine Türen. In der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr freuen sich die ehrenamtlichen Helfer der Osteuropahilfe gut erhaltene, saubere und praktische Damen. Herren- und Kinderbekleidung. Schuhe und Bettwäsche entgegen nehmen zu können.  Die gespendeten Sachen sollen möglichst in Kartons (Umzugs-oder Bananenkartons) verpackt sein, um vor allem Bekleidung auf den langen Wegen in die Ukraine besser schützen zu können. Da die Arbeit der Osteuropahilfe ausschließlich über private Spenden finanziert wird, wird um eine freiwillige Transportkostenspende gebeten. Das Bekleidungslager der Osteuropahilfe befindet sich in Starnberg, Josef Jägerhuber str. 15, direkt am „Gasthof in der Au“. Die weiteren Öffnungstage des Bekleidungslagers in 2017 sind immer der erste Dienstag eines Monats und zwar am 2.Mai. 6.Juni, 4.Juli, 5.September und    10.Oktober jeweils von 16 bis 18.30 Uhr. Im Ferienmonat August, bleibt das Lager geschlossen. Da humanitäre Hilfe für die Ukr ne auch nach über 25 Jahren staatlicher Unabhängigkeit immer noch benötigt wird, bedankt sich die Osteuropahilfe bereits im Voraus bei allen Spendern, die dazu beitragen, den breiten Kreis von Bedürftigen zu helfen.

 Jan. 2017

 

Jahresrückblick 2016
 

Liebe Mitglieder und Förderer der Osteuropahilfe,

 

ein ereignisreiches Jahr der Osteuropahilfe geht zu Ende – ein neues Bekleidungslager in Starnberg mit sechs Öffnungstagen, zwei große Hilfstransporte nach Lemberg bzw. Brody, zwei Besucherreisen in die Ukraine, eine Arbeitswoche unserer Akustiker in der Internatsschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin, die zunächst erfolgreiche Transfusion an den leukämiekranken 14jährigen Nazar, der Transport einer kompletten Zahnarztpraxis nach Brody, die Gewinnung von neuen Patenschaften für alleinerziehende Mütter mit behinderten Kindern in Lemberg, der Besuch einer sechsköpfigen Delegation von Deutschdozenten/innen von der Pädagogischen Akademie aus Brody und ein neu gewählter Vorstand, das waren die wichtigsten Ereignisse der letzten zwölf Monate.

 

Der gesamte Vorstand sagt an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle Mitglieder, Helfer und Unterstützer, ohne deren großes Engagement und Spendenbereitschaft die Arbeit der Osteuropahilfe nicht denkbar wäre.

 

Und es geht weiter: das erste Vereinstreffen im neuen Jahr findet bereits am Donnerstag, den 12, Januar 2017 um 19.30 Uhr am gewohnten Ort im Gasthof „Löwenbräu“ am Untermarkt in Wolfratshausen statt. Gleichzeitig möchten wir Sie hiermit jetzt schon auf das Konzert der Neuen Philharmonie am Dienstag, den 14.März 2017 um 20 Uhr in der Loisachhalle in Wolfratshausen aufmerksam machen. Dieses Symphoniekonzert wird von der aus Brody stammenden jungen Dirigentin Oksana Lyniv geleitet, die wir im Januar dieses Jahres bei ihrem anregenden Vortrag in Wolfratshausen kennen gelernt haben. Jetzt gibt es die Chance, Oksana Lyniv, hauptamtlich Dirigentin an der Bayerischen Staatsoper, hier bei uns live zu erleben. Das Programm des Konzerts ist im Anhang beigefügt. Es endet mit der großen symphonischen Dichtung „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss. Karten zu 20.- Euro können mit beigefügtem Bestellschein oder per mail bei der Osteuropahilfe erworben werden. Und das ist das Besondere: mit jeder über uns verkauften Karte geht die Hälfte des Erlöses als Spende an den Verein. Tun Sie Gutes sowohl für die Musik als auch für die Osteuropahilfe! Noch im alten Jahr erreichte uns die tragische Nachricht, dass die schon als sicher überwunden geglaubte Leukämie bei Nazar Molinsky wieder zurückgekehrt ist. Die Ärzte versuchen, eine erneute Transfusion zu ermöglichen. So nehmen wir die Ungewissheit über das weitere Schicksal von Nazar als erste Hypothek mit ins neue Jahr.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir nun ein vor allem friedliches Neues Jahr und hoffen auch 2017 auf Ihre Hilfe und Unterstützung.

 

i.V. Erhard Hoppe

Pressemitteilung vom 09.12.2016

 

Osteuropahilfe Kampf um Nazars Leben

– finanziell fast gewonnen -
 

 

Wenn die Genesung des leukämiekranken 15jährigen Nazar Molinski aus der Ukraine nur von den aufzubringenden Kosten für seine Behandlung abhängen würde, wäre der Kampf um sein Leben fast schon gewonnen.  Denn in einer beispielhaften Aktion haben die Schäftlarner Maria Reitinger. Viktoria Sidorowa und vor allem Frank Dopfer, mit einer groß angelegten Kampagne die Spendenbereitschaft nicht nur der Bürger der Gemeinde Schäftlarn, sondern darüber hinaus auch der angrenzenden Landkreise in einem Maße berührt, dass innerhalb eines Zeitraums von nur vier Wochen die erforderliche Summe für die weitere Behandlung von Nazar in Höhe von 60.000 Euro fast erreicht ist. Von ganz kleinen bis zu vierstelligen Beträgen haben die Bürger auf das Schicksal des jungen Ukrainers reagiert, jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten. Alles in allem ein nicht zu erwartender Erfolg! Die Osteuropahilfe bedankt sich hiermit bei allen Spendern sehr, sehr herzlich. Denn schon vor Jahresfrist, als die Leukämie bei Nazar diagnostiziert wurde und die Gruppe aus Schäftlarn zu Spenden aufrief, war das Echo darauf bereits überwältigend. „Die Bereitschaft jemanden zu helfen, der in unserer Gemeinde schon zu Besuch war, dessen Gesicht bekannt ist, hat die Welle der Spendenfreude weiter verstärkt und mit zu dem erreichten Ergebnis geführt“ so Frank Dopfer von der Schäftlarner Initiative. Wichtiger noch als die Finanzen ist aber das weitere Schicksal von Nazar. Um die wieder zurückgekehrte Leukämie neu zu bekämpfen sind zunächst mindestens drei Chemotherapien vor einer erneuten Transfusion notwendig. Die erste ist bereits durchgeführt und der Patient befindet sich gegenwärtig in einer Ruhephase, bleibt aber zur Beobachtung in der Veroneser Klinik. Wann die nächste Therapie beginnt, müssen die Ärzte entscheiden. Bis dahin freut sich die Osteuropahilfe auf weitere Spenden, um die noch bestehende Finanzierungslücke zu schließen. Und zwar auf das Konto der Osteuropahilfe bei der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen-IBAN DE97700543060055003560    BIC: BYLADEM1WOR mit dem Stichwort „NAZAR“.

Pressemitteilung vom 25.11.2016

 

Osteuropahilfe - mit erweitertem neuen Vorstand – forciert Gewinnung von Patenschaften
 

Einer der Schwerpunkte der Aktivitäten der Osteuropahilfe in den nächsten zwei Jahren wird die Gewinnung von Paten sein, die sich verpflichten, regelmässig über einen längeren Zeitraum hinweg besonders bedürftige Familien, vor allem mit behinderten Kindern, finanziell zu unterstützen. Es sind vor allem alleinerziehende Mütter, die ihre behinderten Kinder nicht in Heime abgeben möchten und daher auch nur geringe Chancen auf dem ohnehin prekären ukrainischen Arbeitsmarkt haben. Da sich kein neuer Kandidat für das Amt des 1.Vorsitzenden gemeldet hatte,  wurde auf der gestrigen Mitgliederversammlung des Vereins Osteuropahilfe nochmals Erhard Hoppe in dieses Amt gewählt, gleichzeitig auch sein Mandat als Schatzmeister verlängert. Mit dem Hinweis, dass er aus Altersgründen letztmalig die Verantwortung dafür übernehme und hoffe, dass in zwei Jahren ein Jüngerer seinen Platz einnehmen werde, nahm er die Wahl an. Ebenfalls wieder gewählt wurde der 2.Vorsitzende Roderich von Pilar und die für Frauenfragen zuständige Heidrun Opitz. Neu in den Vorstand wurden Eberhard Hahn aus Wolfratshausen sowie Josef Reitinger aus Schäftlarn gewählt. Während letzterer vor allem die Interessen der Projektgruppe Schäftlarn im Vorstand vertreten soll, wird Eberhard Hahn für Projekte zuständig sein und den Schatzmeister entlasten.    Für sein jahrzehntelanges Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz für  hunderte von hör-und sehbehinderten Kindern sowohl in Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg als auch in der Internatsschule in Pidkamin bei Brody in der Ukraine, wurde Akustik- und Optikermeister Peter Gsinn aus Tutzing zum Ehrenmitglied der Osteuropahilfe ernannt. 

 

Pressemitteilung vom 22.11.2016

 

Osteuropahilfe: Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

 

 

Die nächste ordentliche Mitliederversammlung der Osteuropahilfe e.V. findet am Donnerstag, den 24. November 2016 im Gasthof „Zur Post“ in Aufkrchen statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Turnusgemäß muss auch der gesamte Vorstand neu gewählt werden. Dabei wird der bisherige vierköpfige Vorstand auf künftig fünf Mitglieder erweitert werden. Dadurch sollen auch die Interessen der Hilfsaktivitäten der Gruppe Schäftlarn durch ein neues Vorstandsmitglied angemessen im Gesamtvorstand vertreten werden.

Für sein jahrzehntelanges Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz für hunderte von hör-und sehbehinderten Kindern sowohl in Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg, als auch in der Internatsschule in Pidkamin bei Brody in der Ukraine, wird Akustik- und Optikermeister Peter Gsinn aus Tutzing zum Ehrenmitglied der Osteuropahilfe ernannt werden.

Im Anschluß wird ein Film über die Arbeit der Rehabilitationskommune für Strafentlassene in Brody gezeigt, einem bemerkenswerten Sozialprojekt eines engagierten Ukrainers.

 

Die Tagesordnung ist im Anhang beigefügt. Gäste sind willkommen.

Pressemitteilung vom 14.11.2016

 

Die Leukämie schlägt zurück

 

Vor Jahresfrist hat die Projektgruppe Schäftarn der Osteuropahilfe in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion die Finanzierung einer Knochenmark-transplantation für den 15jährigen leukämiekranken Nazar aus Pidkamin bei Brody (Ukraine) in Höhe von 85.000 Euro sichergestellt. Die Transplantation wurde im Frühjahr 2016 erfolgreich in Verona durchgeführt. Und der Patient konnte wieder nachhause in sein gewohntes Leben zurückkehren.

 

Nun hat sich vor einigen Tagen bei einer ersten vorgeschriebenen Kontrolluntersuchung des Knochenmarks herausgestellt, dass Nazar einen Rückfall erlitten hat und die Leukämie rasant schnell zurückkehrt. Die Projektgruppe Schäftlarn steht mit den Ärzten in Verona in ständigem Kontakt, um die weitere Hilfe für Nazar zu organisieren. Denn wird nichts unternommen, bedeutet es sein Todesurteil.

 

Nach Einschätzung des Ärzteteams sind die Chancen auf Heilung bei einem so raschen Rückfall nicht gut – Nazar hat aber eine messbare Chance auf ein

Weiterleben, wenn nur sehr schnell mit einer Weiterbehandlung begonnen wird.

Als Kosten werden rund 60.000.-Euro veranschlagt, aber die müssen vor Beginn einer Transplantation der Klinik überwiesen werden.

 

Dazu die 2.Bürgermeisterin von Schäftlarn, Maria Reitinger: “Nazars Mutter ist am Ende ihrer Kräfte und fleht darum, das Leben ihres Kindes zu retten. Haben Sie ein Herz mitzuhelfen, diesen Kampf noch ein weiteres Mal zu gewinnen.

 

Bitte spenden Sie – die Zeit drängt – auf das Konto der Osteuropahilfe

 

Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen

 

IBAN: DE97700543060055003560 -Stichwort :Nazar-

BIC: BYLADEM1WOR

Pressemitteilung vom 05.11.2016

 

Wolfratshausen empfängt Delegation aus Brody

 

Auf gemeinsame Einladung der Stadt Wolfratshausen und der Osteuropahilfe wird sich vom 11. bis 16.November unter der Leitung des Direktors der Pädagogischen Akademie in Brody eine sechsköpfige Delegation von Deutschdozentinnen in Wolfratshausen aufhalten. Für alle Teilnehmer ist es der erste Besuch in einem deutschsprachigen Land. Er soll vor allem den Gästen Deutschland näherbringen und insgesamt der Förderung der deutschen Sprache in der Ukraine dienen. Entsprechend ist auch das Besuchsprogramm für die Gäste ausgerichtet. Neben einem Besuch in München mit Stadtführung, einem Treffen mit der aus Brody gebürtigen und heute als Dirigentin an der Bayerischen Staatsoper tätigen Oksana Lyniv, werden die Gäste in verschiedenen Klassen im Gymnasium Geretsried mit dabei sein und das deutsche Schulsystem kennen lernen. Ein Besuch in der Grundschule Wolfratshausen ist ergänzend vereinbart.

 

Auch ein „Historischer Abend“ ist vorgesehen, während dem die Vorsitzende des Historischen Vereins Wolfratshausen, Frau Dr. Sybille Krafft über das jüdische Leben während und nach der NS-Zeit in Wolfratshausen berichten und Frau Elgard Hartung vom Historischen Arbeitskreis Geretsried über Zwangsarbeiter in den Munitionsfabriken im Wolfratshauser Wald referieren werden. Denn die Besucher haben sich auf Anregung der Osteuropahilfe bereits vorab auf die Suche von Zeitzeugen bzw. deren Nachfahren in ihrer Heimat gemacht und dabei unterschiedlichste Erfahrungen gesammelt, die sie präsentieren werden.

 

Bürgermeister Heilinglechner wird die Delegation im Rathaus empfangen. Zum Abschiedsabend am Dienstag, 15.11., ab 19 Uhr im Gasthof „Flößerei“ (1.Stock) sind Gäste herzlich willkommen.

Pressemitteilung vom 19.10. 2016

 

Osteuropahilfe wieder aktiv

 

Am Montag, den 17. Oktober ist wiederum - wie schon in den vergangenen Jahren- eine dreiköpfige Akusikergruppe der Osteuropahilfe zu einer Arbeitswoche in die Internatsschule für schwersthörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody in die Ukraine aufgebrochen. Erstmals konnte der Tutzinger Akustikmeister Peter Gsinn, der diese kaum zu unterschätzende Hilfe für die hörbehinderten Kinder initiiert und seit Jahrzehnten begleitet und betreut hat, aus Alters-und Gesundheitsgründen nicht mehr selbst an der weiten und

 trapaziösen Fahrt teilnehmen. Aber seine langjährigen Mitstreiter unter der

Führung des HNO-Arztes Dr. Johannes Sturm wissen, was in der Schule mit ihren rund 120 Kindern im Alter von drei bis siebzehn Jahren zu tun ist: neue Hörgeräte anpassen und einsetzen, verlorene Geräte ersetzen, vorhandene reparieren und Hörerfolge dokumentieren.

Dieser besondere und vor allem auch kostenintensive Service der Osteuropahilfe dürfte von keiner anderen humanitären Hilfsorganisation in Deutschland geleistet werden; deshalb ist die Osteuropahilfe auch darauf ein wenig stolz. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Teilnehmer alle noch berufstätig sind, sich für die ganze Woche freinehmen müssen und alle Reisekosten selbst übernehmen.

Aber auch sonst ist die Osteuropahilfe derzeit aktiv: am 25.Oktober wird ein neuer Hilfstransport für Brody beladen, mit dem neben Bekleidung, Bettwäsche

und weiteren Hilfsgütern auch Schultafeln und Schulmöbel aus Wolfratshausen

mitgenommen werden.

Im November wird auf Einladung der Stadt Wolfratshausen eine sechsköpfige Gruppe von Deutschdozentinnen von der Pädagogischen Akademie in Brody einige Tage zu Besuch sein.

Und am 17.November findet die nächste Mitgliederversammlung der Osteuropahilfe statt, auf er u.a. der gesamte Vorstand neu gewählt werden muss.

Interessenten an der Übernahme des einen oder anderen Amtes sind aufgerufen

sich zu melden.

Pressemitteilung vom 30.08. 2016

 

Osteuropahilfe öffnet wieder Bekleidungslager

 

Nach der Sommerpause öffnet am Dienstag, den 6.September 2016 die Osteuropahilfe wieder ihr Bekleidungslager in der Josef Jägerhuber Str.15, beim Gasthof in der Au, in 82319 Starnberg.
In der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr freuen sich die ehrenamtlichen Helfer der Osteuropahilfe auf gut erhaltene, saubere und praktische Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Schuhe, Bettwäsche und Handtücher. Um die gespendete Bekleidung schonend auf den weiten Weg in die Ukraine zu bringen, sollen die Sachen möglichst in Kartons (Bananen- oder Umzugskartons) oder in nicht mehr benötigte Koffer verpackt sein. Plastiksäcke eignen sich nicht so gut, da sie beim Transport leicht platzen. Eine freiwillige Transportkostenspende wird gerne entgegengenommen.
Wer es zu dem genannten Termin nicht schafft, kann seine Spende auch noch am Dienstag, den 4.Oktober 2016 zur gleichen Zeit und am gleichen Ort abgeben. In den Wintermonaten bleibt dann das Bekleidungslager geschlossen.

 

Zwei Monate nach der geglückten Augenoperation des ersten der beiden ukrainischen Mädchen, ist am 6.Juli auch der 13jährigen Nadja eine extreme Augenschiefstellung operativ korrigiert worden. Wieder war es der Augenarzt Dr. Ernst Höfling, der die Operation ohne Honorar durchführte einschließlich der operativen Nachsorge.

 

Pressemitteilung vom 13.07. 2016

 

Nadja lächelt wieder- auch das zweite ukrainische Mädchen erfolgreich an den Augen operiert

 

 

Zwei Monate nach der geglückten Augenoperation des ersten der beiden ukrainischen Mädchen, ist am 6.Juli auch der 13jährigen Nadja eine extreme Augenschiefstellung operativ korrigiert worden. Wieder war es der Augenarzt Dr. Ernst Höfling, der die Operation ohne Honorar durchführte einschließlich der operativen Nachsorge.

Dem eher schüchternen und stark hörbehinderten Mädchen konnte damit ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden, ein nicht zu unterschätzender Beitrag für dessen Zukunft. Erstmals, so sagte einer der hiesigen Betreuer von Nadja, der sie bereits kannte, habe Nadja nach der Operation gelächelt. Dies sei für ihn ein ganz besonderer glücklicher Moment gewesen.

Dem einwöchigen Aufenthalt von Nadja und ihrer Mutter waren monatelange mühselige Verhandlungen mit der deutschen Botschaft in Kiew vorangegangen. Voraussetzung für einen Visumantrag war die Zusicherung des Augenarztes, die Operation kostenfrei durchzuführen. Da das Original der offiziellen Einladung der Osteuropahilfe an die Eltern auf dem Postweg verloren ging, mussten die Visaanträge wiederholt werden, die Unterschriften beider Elternteile in Lemberg eingeholt werden. Denn die Botschaft verhält sich grundsätzlich sehr reserviert gegenüber Anträgen von ausreisewollenden Eltern mit Kindern, um illegale Einwanderung zu verhindern.

Auch wenn der operierende Arzt kein Honorar verlangte, fielen aber Ausgaben für Reise, Aufenthalt, Unterkunft, Verpflegung und vor allem für die Anästhesie während der Operation zusätzlich an, die nur zum Teil durch Spenden gedeckt werden konnten. Die Betreuung von Nadja und ihrer Mutter in der Ukraine sowie während des Aufenthalts in Deutschland wurde von den ehrenamtlichen Helfern der Osteuropahilfe, koordiniert von Akustikmeister Peter Gsinn aus Tutzing, mit großem Engagement übernommen. Für die Osteuropahilfe bedeutete die Organisierung und Durchführung dieser beiden Operationen eine ungewöhnliche Herausforderung, die nur mit einer motivierten Helfergruppe zu bestehen war.

Pressemitteilung vom 15.06. 2016

 

Schuhschachtelaktion der

Grundschule Wolfratshausen zu

Gunsten der Osteuropahilfe


In Zusammenarbeit mit der Osteuropahilfe führen die Klassen der Grundschule in Wolfratshausen zum wiederholten Mal eine Schuhschachtelaktion durch. Dabei geht es darum, dass die Schüler aus ihrem eigenen Besitz von sich aus einen Schuhkarton mit Süßigkeiten, kleinen Spielsachen und Bastelbedarf füllen und dabei lernen, den eigenen Wohlstand mit ärmeren Kindern, die nicht so viel haben, zu teilen. Mit den gesammelten Päckchen wird zunächst eine Schuhschachtel-Pyramide gebaut diese anschließend an die Osteuropahilfe übergeben. Die Päckchen werden dann mit dem nächsten Hilfstransport der Osteuropahilfe in die Ukraine transportiert und dort vor allem in der Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody verteilt. Dort leben rund sechzig Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren, die allesamt hörbehindert sind und von Spezialisten der Osteuropahilfe regelmässig hörtechnisch betreut werden.
Die Übergabe der Päckchen an die Osteuropahilfe findet am Freitag, den 17.Juni ab 10 Uhr in der Aula der Grundschule Wolfratshausen Am Hammerschmied Weg statt. Auch der 1.Bürgermeister Klaus Heilinglechner ist eingeladen, an der Übergabe teil zu nehmen.
Die Osteuropahilfe bedankt sich sowohl bei Direktor Altstidl und den mitorganisierenden Lehrkräften für ihre Unterstützung und vor allem natürlich auch bei den Schülern und den Eltern, die an der Aktion teilnehmen.

Pressemitteilung vom 26.05.2016

 

     Trotz Schwan auf der Autobahn und

einem Reifenplatzer - die

Osteuropahilfe-Reisegruppe wieder

heil und gesund zurück

 

Nach acht Tagen und gut 3.000 km Strecke ist die sechsköpfige Besuchergruppe der Osteuropahilfe am vergangenem Sonntag trotz diverser Störungen wieder heil nachhause zurückgekehrt. Wie stets unterschied sich auch diese Fahrt von allen vorangegangenen und brachte zum Teil gänzlich neue Eindrücke.

 

Obwohl sich die Ukraine nach wie vor im Kriegszustand befindet, merkt man als Besucher vordergründig davon nichts. Restaurants und Cafés in Lemberg sind gut besetzt und der Profi-Fußball Club Schachtor Donezk, beheimatet in der von den Separatisten besetzten Ostukraine, spielt in Lemberg gegen die Mannschaft aus Sevilla. So als wäre alles ganz normal.

 

Die Reisegruppe besuchte auch den diabeteskranken 14jährigen Dawid, dem vor einigen Monaten sowohl die für ihn erforderliche Insulinpumpe verschafft werden konnte als auch Paten gefunden wurden, die regelmässig ihn finanziell unterstützen. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur die laufenden Ausgaben für Reservekanister, Kannülen und Teststreifen die gegenwärtige Unterstützung der Paten überschreiten, sondern Dawid auch noch einen etwa drei Jahre alten Bruder hat, der Epilektiker ist und regelmäßig Anti-Epileptika benötigt.

Auch die vor kurzem auf Veranlassung der Osteuropahilfe hier operativ von einer erheblichen Augenschiefstellung befreite und jetzt fröhliche 12jährige Julia mit ihrer neuen von Optikermeister Peter Gsinn angepassten Brille wurde aufgesucht. Vor allem aber prüften die Besucher die Fortschritte verschiedener Projekte, die von der Osteuropahilfe gefördert werden und halfen spontan in Einzelfällen.

 

Gerade der letzte der acht Reisetage hatte es in sich. Kurz nach der ungarischen Grenze in Österreich platzte bei voller Fahrt der rechte hintere Reifen des Kleinbusses. Auf der Felge fahrend erreichte die Gruppe die Einfahrt einer glücklicherweise nahen Tankstelle, wo das Reserverad  nach vieler Mühe aus seiner Verankerung gelöst und montiert werden konnte. Der verirrte Schwan, der sich in Ober- österreich vor uns auf der Autobahn niedergelassen hatte war dagegen ein eher amüsantes Apercu.

 

Traurig stimmte die Gruppe aber die Tatsache, dass der in langen Jahren aufgebaute grenzenfreie Schengenraum innerhalb der EU durch die neuen nationalen Grenzkontrollen stückchenweise wieder demontiert wird.

Pressemitteilung vom 20.04.2016

 

Osteuropahilfe-Delegation bricht in die Ukraine auf

 

Am Sonntag, den 24.April 2016 startet eine sechsköpfige Reisegruppe der Osteuropahilfe zu einer achttägigen Besucher- und Kontrollfahrt in die Ukraine.

Ziel der Reise ist sowohl Brody, die Freundschaftsstadt von Wolfratshausen als auch Lemberg, die Hauptstadt der Westukraine.

Die Reisegruppe will sich persönlich vor Ort überzeugen, inwieweit die Arbeiten an der Einrichtung einer Zahnarztpraxis für Bedürftige in Brody gediehen sind und wann mit der Behandlung der ersten Patienten gerechnet werden kann. Hier hat die Osteuropahilfe mit der Lieferung von zwei kompletten zahnärztlichen Behandlungseinheiten den Grundstock für die neue Praxis gelegt und die Instandsetzung der notwendigen Räume weitgehend finanziert.

Aufgesucht wird auch die Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody, wo Einzelheiten der Modernisierung der dort gleichfalls von der Osteuropahilfe eingerichtete Zahnarztpraxis festgelegt werden müssen. Natürlich möchte die Delegation auch das vor kurzem hier erfolgreich von seiner extremen Augenschiefstellung befreite Mädchen Julia treffen, das inzwischen wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Ein Besuch in der Resozialisierungskommune für Strafentlassene in Brody ist ebenso vorgesehen wie eine Diskussion mit den Deutschdozenten in der Pädagogischen Hochschule in Brody. Selbstverständlich wird auch das von der Osteuropahilfe regelmäßig unterstützte Straßenkinder-Projekt „Oberrih“ in Brody aufgesucht.

In Lemberg wird das Funktionieren des vor gut einem Jahr von der Osteuropahilfe gelieferten und inzwischen installierten Notstromaggregats im Krankenhaus der Grenzpolizei  überprüft werden. Weitere Besuche sind vorgesehen in der Suppenküche des Ordens Miles Jesu sowie bei einigen Familien in besonders schwierigen sozialen Situationen, die auch von der Osteuropahilfe unterstützt werden.

Trotz der anhaltenden innenpolitischen Krise und des wirtschaftlichen Niedergangs in der Ukraine, die sich nach wie vor im Kriegszustand befindet, fühlt sich die Osteuropahilfe nach wie vor herausgefordert, gerade jetzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter zu helfen.

Rettungsaktion für Nasar aus Pidkamin

 

Im Juli 2015 war der 13jährige Nasar aus der Gemeinde Pidkamin in der Ukraine mit einer Gruppe Kinder und Jugendlicher in der Gemeinde Schäftlarn zu Gast. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus Schäftlarn wurde bei ihm eine hochrisiko Leukämie diagnostiziert. Es folgten bis Dezember mehrere Chemotherapien in einer Spezialkinderklinik in Lemberg, die Nasar gut überstanden hat. Anschließend ist bei dieser Art der Krankheit eine Knochenmarkübertragung notwendig. Da die Überlebenschance bei einer Behandlung in der Ukraine bei 30 % liegen und im westlichen Ausland bei 80 %, hat sich die Projektgruppe „Freunde von Pidkamin“ aus Schäftlarn entschlossen Spenden zu sammeln, um für Nasar eine Behandlung im Ausland zu ermöglichen.

Diese Spendenaktion für Nasar hatte Mitte Januar zum Ergebnis, dass eine Behandlung in einer Spezialklinik in Verona finanzierbar ist. Er befindet sich dort seit 2. Februar zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester. In den vergangenen Wochen wurden die vorbereitenden Untersuchungen für die Knochenmarktransplantation durchgeführt. Die Typisierung von Nasars Schwester als geeignete Spenderin aus dem Krankenhaus Lemberg wurde in Verona bestätigt und so hoffen wir, dass Nasar alle weiteren Behandlungen so gut durchsteht wie die bisherigen.

Von Nasars Familie und von ihm selbst und von der Gemeinde Pidkamin sollen wir eine unendliche Dankbarkeit und Ergriffenheit über die Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit die sie erfahren haben, übermitteln. Wir hoffen, dass alles gut wird.

 

Vorgeschichte
Seit 2012 gibt es zwischen den Gemeinden Schäftlarn und Pidkamin in der Ukraine freundschaftliche Beziehungen. Geknüpft wurden diese Kontakte während einer Delegationsreise der Osteuropahilfe nach Lemberg, Brody und Pidkamin - die seit vielen Jahren mit Hilfslieferungen unterstützt werden - an der Maria Reitinger, die zweite Bürgermeisterin von Schäftlarn teilnahm.

 Im Juli 2015 war es im Rahmen dieser Gemeindefreundschaft  mit finanzieller Unterstützung aus Gemeinde, Firmen und Bürgerschaft erstmals möglich, 14 Kinder im Alter zwischen 11 und 15 Jahren mit 7 Begleitpersonen für 6 Tage zu uns einzuladen. Die Gruppe wurde bei verschiedenen Familien untergebracht. Alle Beteiligten hatten große Freude mit den Gästen - Besuche im Olympiagelände, im Bayerischen Landtag, Stadtbummel in München, Baden am Starnberger See, Fahrt zum Achensee, mit der Seilbahn ins Rofan und Almwanderung, ein Fußballmatch mit einer Jugendmannschaft des TSV Schäftlarn und Vieles mehr waren organisiert. Die jungen Gäste und deren Begleiter genossen schönes Wetter, Land wie Leute und die große Gastfreundschaft hat sie sichtlich berührt.

Diagnose

Unter den Kindern war auch der 13jährige Nasariy Molinskyy. Zwei Wochen nach der Rückkehr in die Ukraine wurde bei ihm eine „akute myeloische Leukämie“ diagnostiziert, eine Krankheit, die - unbehandelt - in kurzer Zeit zum Tode führt. Er wurde seit August in einer Spezialklinik in Lemberg behandelt. Von September an wurde die eingeleitete Chemotherapie mit Medikamenten aus Deutschland, die der Freundeskreis besorgte und über Spendengelder finanzierte, unterstützt. Diese Therapie dauerte bis Ende Januar, anschließend war bei dieser speziellen Art Blutkrebs eine Knochenmarktransplantation (KMT) notwendig.

Hilfe läuft an

Nun war guter Rat teuer: Da es in der Ukraine keine allgemeine Krankenversicherung gibt, hatte die Familie bereits alle verfügbaren Mittel für die Krankenhauskosten ausgegeben. Von der Verwandtschaft und auch von der Dorfbevölkerung wurde die Familie unterstützt. Da die Überlebenschancen bei dieser Krankheit in der Ukraine bei ca. 30 %, in Westeuropa aber bei ca. 80 % liegt, hat der Freundeskreis alles unternommen um Nazariy eine Behandlung außerhalb der Ukraine zu ermöglichen.
Es wurden Kontakte zu Hilfsorganisationen und Stiftungen aufgenommen und ein Hilferuf über die Presse gestartet, um Menschen oder auch Firmen zu erreichen, die bereit waren zu spenden, um Nazariy eine Überlebenschance zu geben. Anfang Januar war dann das Spendenkonto bei der Osteuropahilfe soweit aufgefüllt, dass ein Vertrag über die Behandlung von Nasariy mit der Spezialklinik in Verona unterzeichnet werden konnte. Verona wurde deshalb ausgewählt, da dort die Kosten wesentlich niedriger sind als z. B. an den Uni-Kliniken in München und weil es in Modena eine große ukrainische Community gibt, allen voran Frau Oksana Guseyko, die bereit war, den organisatorischen Teil der Maßnahmen in Italien zu übernehmen.

Behandlung beginnt - Knochenmarktransplantation

 Am 2. Februar 2016 traf Nazariy mit seiner Mutter und seiner Schwester, die als Spenderin der rettenden Zellen bereits getestet war, in Verona ein. Über die Klinik war bereits eine kleine Wohnung ganz in der Nähe für die Familie für die Dauer des Aufenthalts angemietet worden. Mitte Februar haben die Organisatoren der Rettungsaktion den Patienten in Verona besucht und dabei dessen Mutter Ivanna und Schwester Roksolana kennen gelernt. Roksolana ist 20 Jahre alt und studiert im 3. Studienjahr Medizin/Heilwesen. Es war ein großes Glück, dass sie als Spenderin geeignet war, da dadurch keine aufwändige und teure Spendersuche nötig war. Dazu treten bei einer Zellübertragung innerhalb der Familie seltener Komplikationen auf als bei fremden Zellen. 

Nach einer weiteren Chemotherapie wurde dann am 2. März die Knochenmarktransplantation bei Nazariy  durchgeführt. Bis heute sind die Ärzte mit dem Behandlungsfortschritt zufrieden. Nazariy wurde Ende März aus dem Krankenhaus entlassen, muss aber für die laufenden Kontrolluntersuchungen noch weitere Monate in Verona bleiben. Die Schwester konnte Anfang April die Heimreise nach Pidkamin antreten. Jetzt kann nur gehofft werden, dass der Körper von Nazariy das übertragene Knochenmark akzeptiert.  Nach ganz aktueller Auskunft aus Verona geht es Nasariy sehr gut, der Wiederaufbau seiner weißen Blutzellen gestaltete sich außerordentlich gut und er zeigt auch keine Zeichen einer Abstoßungsreaktion. Sein Knochenmark hat sich zur Gänze neu gebildet und ist nun mit dem Spenderknochenmark identisch. 

Stimmen von und zu Nazariy

In einem Brief an seine „Retter“ schreibt Nazariy: “ Ich, Nasariy  Molinskyy, danke von ganzem Herzen allen Menschen guten Willens, die mir eine Chance auf das Leben geschenkt haben. Danke Ihnen für Ihre großen Herzen und für Ihre Güte. Danke dafür, dass Sie mich nicht mit meiner Krankheit allein gelassen haben. Gott segne Sie „

Und Bogdan Ukrainez, der Leiter des Internats für hörgeschädigte und gehörlose Kinder in Pidkamin und zweiter Bürgermeister der Gemeinde Pidkamin schreibt:

 „Wir danken Euch für Eure große Anteilnahme an der Tragödie anderer Menschen. Wir danken dafür, dass Ihr so viel für den kranken Nazariy gemacht habt. Dank solcher empfindsamen Menschen wie euch hat Nazariy eine Chance aufs Leben.
Im Namen aller Mitarbeiter der Schule, in der Frau  Ivanna Molinska (Nasariy’s Mutter) angestellt ist, wünschen wir Euch viel Gesundheit und Kraft in Eurer Arbeit, die so viel Freude für andere bereitet. Es ist für uns eine große Freude zu wissen, dass wir solche Freunde haben.“

Dankeschön

Maria Reitinger, Viktoria Sidorova und Frank Dopfer, alle Mitglieder der Osteuropahilfe,  waren die Initiatoren für dieses humanitäre Projekt und haben die Hauptlast für Spendenakquisition, Koordinierung und erforderlicher Dolmetscher- und Übersetzerdienste getragen. Die Osteuropahilfe stand dem Freundeskreis bei der Spendenabwicklung zur Seite. Dieser bedankt sich bei den Organisationen“ Ein Herz für Kinder“, „Sternstunden“ und „Child-Fund“, die Nazariy‘s Operation finanziell unterstützten. Dies gilt auch für die lokale Presse für die Veröffentlichung des Hilferufs sowie für alle Spender, die mit großen oder kleinen Beträgen dazu beigetragen haben, dass für Nazariy diese Rettungsaktion  möglich wurde.

Schäftlarn, 20. April 2016

Osteuropahilfe organisiert

Augenoperation für zwei ukrainische Mädchen in Deutschland

 

Am 6.April wurde in München der 14jährigen Julia Onufrij als erste von zwei hörbehinderten Mädchen aus der Internatsschule für hörbehinderte Kinder in Pidkamin bei Brody (Ukraine) in einer Operation eine erhebliche Augenfehlstellung erfolgreich korrigiert.
Bei seinem letzten Arbeitsaufenthalt als Akustiker in der Internatsschule im vergangenem Oktober sind dem Akustik- und Optikermeister Peter Gsinn aus Tutzing bei der hörtechnischen Betreuung der Schüler zusätzlich zwei Mädchen aufgefallen, deren Sehrichtung der beiden Augen unnatürlich auseinander lief.
Der Versuch, diese erhebliche Behinderung in Brody, also vor Ort, beheben zu lassen, schlug fehl, da sich die Augenpoliklinik des dortigen Kreiskrankenhauses nicht in der Lage sah, einen solche erforderliche Operation durchzuführen.
Darauf entschloss sich die Osteuropahilfe, die beiden Mädchen jeweils zusammen mit einem Elternteil nach Deutschland einzuladen, nachdem es Peter Gsinn gelungen war, dank guter Beziehungen den Augenarzt Dr. Ernst Höfling zu finden, der sich bereiterklärt hat, die beiden Operationen ohne Honorar durchzuführen. Die entstehenden Kosten für Anästhesie, Reise und Aufenthalt muss allerdings die Osteuropahilfe übernehmen.
Darauf begannen die mühseligen Verhandlungen für die Visabeschaffung bei der Deutschen Botschaft, die sich trotz großem Einsatz unserer Partnerin in Lemberg, Anita Weininger längere Zeit hinzogen. Wegen knapper OP-Termine des Augenarztes kann das zweite Mädchen allerdings erst im Juni zur Behandlung nach Deutschland kommen.
Die Osteuropahilfe freut sich, dass den ohnehin durch ihre Hörbehinderung benachteiligten Mädchen durch die Augenkorrektur ein Stück Lebensqualität zusätzlich vermittelt werden kann. Ohne das große Engagement von Peter Gsinn und dem großzügigen Entgegenkommen des Augenarztes wäre aber dieses insgesamt doch recht aufwendige Hilfsprojekt nicht zustande gekommen.
Über Spenden auf das Konto der Osteuropahilfe bei der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen IBAN: DE97 7005 4306 0055 0035 60 BIC:BYLADEM1WOR
bedankt sich die Osteuropahilfe.
Oben: Foto von Julia vor der Operation zusammen mit Dr.Ernst Höfling und
Foto von Julia nach der Operation

Pressemitteilung vom 22. 02. 2016

 

Mitarbeiterin in Brody an Hepatitis C erkrankt

Nelia, Anfang 30, eine engagierte junge Sozialarbeiterin hat sich mit Hepatitis C infiziert, der gefährlichsten Form dieser tückischen Krankheit. Nelia arbeitet seit vielen Jahren in der Resozialisierungseinrichrung in Brody (Ukraine), einem Förderprojekt der Osteuropahlfe. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges werden dort auch Flüchtlinge aus den Krisengebieten im Osten des Landes aufgenommen. Der Schock kam bei der jährlichen Routineuntersuchung. Wie sich herausstellte liegt die Ursache der Infektion bereits einige Zeit zurück. Eine Bewohnerin der Einrichtung hatte sich bei Waldarbeiten schwer verletzt. Nelia wurde gerufen und leistete Erste Hilfe. Wie später von einem Arzt festgestellt wurde, hat sie damit das Leben der verletzten Flüchtlingsfrau gerettet. Was jedoch niemand wusste war, dass die Verletzte Hepatitis C hatte.


Seit einigen Jahren gibt es zur Behandlung von Hepatitis C neue wirksame und
gut verträgliche Medikamente. Diese aber werden jedoch von den Herstellern zu extrem hohen Preisen verkauft. Die Arzneimittelkosten für eine erforderliche
Behandlungszeit von 12 Wochen belaufen sich daher auf 40.000 bis 60.000
Euro. Die Crux ist, dass Hepatitis C vor allem in armen Ländern auftritt . Viele
Menschen sind daher von einer wirksamen Behandlung ausgeschlossen.
Die indische Regierung hat das Patent nicht anerkannt und somit den Weg für
die Herstellung eines kostengünstigeren Generikums frei gemacht.
Nelia ist inzwischen schwanger. Für das Baby sind die Risiken gering. Aber die
Sorge, dass sie als Mutter wieder gesund wird und ihr Kind großziehen kann,
stellt eine schwere Belastung dar.


Die Beschaffung der Generika ist inzwischen angelaufen. Um die Behandlung
dieser seit Jahren bekannten und geschätzten Mitarbeiterin, aber auch der
Überträgerin sicher zu stellen, werden noch Unterstützer gesucht.
 

Von Brody zur Bayerischen

Staatsoper

 

Unter dem Titel „Von Brody zur Bayerischen Staatsoper“ lädt die Osteuropahilfe  am 20.Januar 2016  zu einer Vortragsveranstaltung ein, auf der die junge ukrainische Dirigentin Oxana Lyniv, geboren in dem mit Wolfratshausen freundschaftlich verbundenen Brody, erzählen wird, wie man aus einer galizischen Kleinstadt zur Stellvertreterin des Generalmusikdirektors an der Bayerischen Staatsoper wird.

Dieser Weg führte von der Musikschule in Brody zunächst zur weiteren Ausbildung nach Lemberg, von wo sie eine Einladung zur Teilnahme am ersten Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Sinfoniker erhielt, bei dem sie den dritten Preis errang und anschließend zur musikalischen Assistentin des Chefdirigenten der Bamberger Sinfoniker ernannt wurde.

Nach einem durch ein Stipendium ermöglichten Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik in Dresden, Dirigaten in verschiedenen Ländern, wurde Oksana Lyniv ab der Spielzeit 2013/2014  an die Bayerische Staatsoper berufen.

Dort kann man Oksana Lyniv inzwischen im Nationaltheater als Dirigentin in Aufführungen u.a. von Verdis „LaTraviata“ oder Donizettis „Lucia di Lammermoor“ erleben.

Eine Erfolgsgeschichte und ein positives Beispiel für das Niveau der musikalischen Ausbildung aus einem Land, aus dem uns häufig nur negative Nachrichten erreichen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 20.Januar 2016 in der Gastätte „Flößerei“, Sebastiani Steg 1, in 82515 Wolfratshausen statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei; Spenden erwünscht.

 

 

Pressemitteilung vom 15.12.2015

 

Osteuropahilfe: Spontane Hilfe für zuckerkranen Dawid

 

Die Mutter des zuckerkranken Dawid aus dem ukrainischen Lemberg kann  

aufatmen. Dank der spontanen Hilfsbereitschaft der hiesigen Bevölkerung

konnte aufgrund des erst vor kurzem veröffentlichen Aufrufs der Osteuropahilfe

in kürzester Zeit die Versorgung Dawids mit dem notwendigen Insulin zumindest für ein Jahr durch Patenschaften sicher gestellt werden.  Zusätzlich hat sich ein generöser, gleichfalls zuckerkranker Spender bereit erklärt Dawid eine gebrauchte, voll funktionierende Insulinpumpe (Neupreis 3.680 Euro) zu schenken. Dies bedeutet eine ganz erhebliche finanzielle Entlastung für die Familie, da bislang die Insulinpumpe gemietet werden musste und laufende Kosten nach sich zog. Und auch die Finanzierung der nur zeitlich begrenzt  nutzbaren Katheder, die für die Verbindung von Pumpe zur Einstichstelle notwendig sind, ist gesichert. Die Insulinpumpe mit allem ergänzenden Zubehör ist inzwischen bei Dawid eingetroffen und wird bereits genutzt. Dazu das für Projekte zuständige Vorstandsmitglied der Osteuropahilfe, Friedrich Jacob: „Als ich im Bekanntenkreis die schwierige Situation der Familie des zuckerkranken Jungen erläuterte, entschloss sich mein Nachbar, der seit Jahren ebenfalls Insulinpumpen benutzen muss, spontan sein Ersatzgerät für Dawid zu spenden.

Ein hervorragendes Beispiel angewandter humanitärer Hilfe. „

Osteuropahilfe trauert um Richard Dimbath

 

 

Der Gründer und 1.Vorsitzende der Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V., Richard Dimbath, ist am 4.Mai 2014 nach schwerer Krankheit im 76.Lebensjahr verstorben.

Die Osteuropahilfe verliert mit Richard Dimbath nicht nur ihren Gründer, sondern vor allem ihren unermüdlich über 25 Jahre hinweg wirkenden Motor und Ideengeber für die gesamte seither geleistete humanitäre Hilfsarbeit des Vereins.

 

 

Unser Spendenkonto:

 

IBAN:

DE97700543060055003560 

BIC:

BYLADEM1WOR

 

 

 

 

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