Geschichte einer dramatischen Rettungsaktion

Rettungsaktion für Nasar aus Pidkamin

 

Im Juli 2015 war der 13jährige Nasar aus der Gemeinde Pidkamin in der Ukraine mit einer Gruppe Kinder und Jugendlicher in der Gemeinde Schäftlarn zu Gast. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus Schäftlarn wurde bei ihm eine hochrisiko Leukämie diagnostiziert. Es folgten bis Dezember mehrere Chemotherapien in einer Spezialkinderklinik in Lemberg, die Nasar gut überstanden hat. Anschließend ist bei dieser Art der Krankheit eine Knochenmarkübertragung notwendig. Da die Überlebenschance bei einer Behandlung in der Ukraine bei 30 % liegen und im westlichen Ausland bei 80 %, hat sich die Projektgruppe „Freunde von Pidkamin“ aus Schäftlarn entschlossen Spenden zu sammeln, um für Nasar eine Behandlung im Ausland zu ermöglichen.

Diese Spendenaktion für Nasar hatte Mitte Januar zum Ergebnis, dass eine Behandlung in einer Spezialklinik in Verona finanzierbar ist. Er befindet sich dort seit 2. Februar zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester. In den vergangenen Wochen wurden die vorbereitenden Untersuchungen für die Knochenmarktransplantation durchgeführt. Die Typisierung von Nasars Schwester als geeignete Spenderin aus dem Krankenhaus Lemberg wurde in Verona bestätigt und so hoffen wir, dass Nasar alle weiteren Behandlungen so gut durchsteht wie die bisherigen.

Von Nasars Familie und von ihm selbst und von der Gemeinde Pidkamin sollen wir eine unendliche Dankbarkeit und Ergriffenheit über die Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit die sie erfahren haben, übermitteln. Wir hoffen, dass alles gut wird.

 

Vorgeschichte
Seit 2012 gibt es zwischen den Gemeinden Schäftlarn und Pidkamin in der Ukraine freundschaftliche Beziehungen. Geknüpft wurden diese Kontakte während einer Delegationsreise der Osteuropahilfe nach Lemberg, Brody und Pidkamin - die seit vielen Jahren mit Hilfslieferungen unterstützt werden - an der Maria Reitinger, die zweite Bürgermeisterin von Schäftlarn teilnahm.

 Im Juli 2015 war es im Rahmen dieser Gemeindefreundschaft  mit finanzieller Unterstützung aus Gemeinde, Firmen und Bürgerschaft erstmals möglich, 14 Kinder im Alter zwischen 11 und 15 Jahren mit 7 Begleitpersonen für 6 Tage zu uns einzuladen. Die Gruppe wurde bei verschiedenen Familien untergebracht. Alle Beteiligten hatten große Freude mit den Gästen - Besuche im Olympiagelände, im Bayerischen Landtag, Stadtbummel in München, Baden am Starnberger See, Fahrt zum Achensee, mit der Seilbahn ins Rofan und Almwanderung, ein Fußballmatch mit einer Jugendmannschaft des TSV Schäftlarn und Vieles mehr waren organisiert. Die jungen Gäste und deren Begleiter genossen schönes Wetter, Land wie Leute und die große Gastfreundschaft hat sie sichtlich berührt.

Diagnose

Unter den Kindern war auch der 13jährige Nasariy Molinskyy. Zwei Wochen nach der Rückkehr in die Ukraine wurde bei ihm eine „akute myeloische Leukämie“ diagnostiziert, eine Krankheit, die - unbehandelt - in kurzer Zeit zum Tode führt. Er wurde seit August in einer Spezialklinik in Lemberg behandelt. Von September an wurde die eingeleitete Chemotherapie mit Medikamenten aus Deutschland, die der Freundeskreis besorgte und über Spendengelder finanzierte, unterstützt. Diese Therapie dauerte bis Ende Januar, anschließend war bei dieser speziellen Art Blutkrebs eine Knochenmarktransplantation (KMT) notwendig.

Hilfe läuft an

Nun war guter Rat teuer: Da es in der Ukraine keine allgemeine Krankenversicherung gibt, hatte die Familie bereits alle verfügbaren Mittel für die Krankenhauskosten ausgegeben. Von der Verwandtschaft und auch von der Dorfbevölkerung wurde die Familie unterstützt. Da die Überlebenschancen bei dieser Krankheit in der Ukraine bei ca. 30 %, in Westeuropa aber bei ca. 80 % liegt, hat der Freundeskreis alles unternommen um Nazariy eine Behandlung außerhalb der Ukraine zu ermöglichen.
Es wurden Kontakte zu Hilfsorganisationen und Stiftungen aufgenommen und ein Hilferuf über die Presse gestartet, um Menschen oder auch Firmen zu erreichen, die bereit waren zu spenden, um Nazariy eine Überlebenschance zu geben. Anfang Januar war dann das Spendenkonto bei der Osteuropahilfe soweit aufgefüllt, dass ein Vertrag über die Behandlung von Nasariy mit der Spezialklinik in Verona unterzeichnet werden konnte. Verona wurde deshalb ausgewählt, da dort die Kosten wesentlich niedriger sind als z. B. an den Uni-Kliniken in München und weil es in Modena eine große ukrainische Community gibt, allen voran Frau Oksana Guseyko, die bereit war, den organisatorischen Teil der Maßnahmen in Italien zu übernehmen.

Behandlung beginnt - Knochenmarktransplantation

 Am 2. Februar 2016 traf Nazariy mit seiner Mutter und seiner Schwester, die als Spenderin der rettenden Zellen bereits getestet war, in Verona ein. Über die Klinik war bereits eine kleine Wohnung ganz in der Nähe für die Familie für die Dauer des Aufenthalts angemietet worden. Mitte Februar haben die Organisatoren der Rettungsaktion den Patienten in Verona besucht und dabei dessen Mutter Ivanna und Schwester Roksolana kennen gelernt. Roksolana ist 20 Jahre alt und studiert im 3. Studienjahr Medizin/Heilwesen. Es war ein großes Glück, dass sie als Spenderin geeignet war, da dadurch keine aufwändige und teure Spendersuche nötig war. Dazu treten bei einer Zellübertragung innerhalb der Familie seltener Komplikationen auf als bei fremden Zellen. 

Nach einer weiteren Chemotherapie wurde dann am 2. März die Knochenmarktransplantation bei Nazariy  durchgeführt. Bis heute sind die Ärzte mit dem Behandlungsfortschritt zufrieden. Nazariy wurde Ende März aus dem Krankenhaus entlassen, muss aber für die laufenden Kontrolluntersuchungen noch weitere Monate in Verona bleiben. Die Schwester konnte Anfang April die Heimreise nach Pidkamin antreten. Jetzt kann nur gehofft werden, dass der Körper von Nazariy das übertragene Knochenmark akzeptiert.  Nach ganz aktueller Auskunft aus Verona geht es Nasariy sehr gut, der Wiederaufbau seiner weißen Blutzellen gestaltete sich außerordentlich gut und er zeigt auch keine Zeichen einer Abstoßungsreaktion. Sein Knochenmark hat sich zur Gänze neu gebildet und ist nun mit dem Spenderknochenmark identisch. 

Stimmen von und zu Nazariy

In einem Brief an seine „Retter“ schreibt Nazariy: “ Ich, Nasariy  Molinskyy, danke von ganzem Herzen allen Menschen guten Willens, die mir eine Chance auf das Leben geschenkt haben. Danke Ihnen für Ihre großen Herzen und für Ihre Güte. Danke dafür, dass Sie mich nicht mit meiner Krankheit allein gelassen haben. Gott segne Sie „

Und Bogdan Ukrainez, der Leiter des Internats für hörgeschädigte und gehörlose Kinder in Pidkamin und zweiter Bürgermeister der Gemeinde Pidkamin schreibt:

 „Wir danken Euch für Eure große Anteilnahme an der Tragödie anderer Menschen. Wir danken dafür, dass Ihr so viel für den kranken Nazariy gemacht habt. Dank solcher empfindsamen Menschen wie euch hat Nazariy eine Chance aufs Leben.
Im Namen aller Mitarbeiter der Schule, in der Frau  Ivanna Molinska (Nasariy’s Mutter) angestellt ist, wünschen wir Euch viel Gesundheit und Kraft in Eurer Arbeit, die so viel Freude für andere bereitet. Es ist für uns eine große Freude zu wissen, dass wir solche Freunde haben.“

Dankeschön

Maria Reitinger, Viktoria Sidorova und Frank Dopfer, alle Mitglieder der Osteuropahilfe,  waren die Initiatoren für dieses humanitäre Projekt und haben die Hauptlast für Spendenakquisition, Koordinierung und erforderlicher Dolmetscher- und Übersetzerdienste getragen. Die Osteuropahilfe stand dem Freundeskreis bei der Spendenabwicklung zur Seite. Dieser bedankt sich bei den Organisationen“ Ein Herz für Kinder“, „Sternstunden“ und „Child-Fund“, die Nazariy‘s Operation finanziell unterstützten. Dies gilt auch für die lokale Presse für die Veröffentlichung des Hilferufs sowie für alle Spender, die mit großen oder kleinen Beträgen dazu beigetragen haben, dass für Nazariy diese Rettungsaktion  möglich wurde.

Schäftlarn, 20. April 2016

Pressemitteilung vom 14.11.2016

 

Die Leukämie schlägt zurück

 

Vor Jahresfrist hat die Projektgruppe Schäftarn der Osteuropahilfe in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion die Finanzierung einer Knochenmark-transplantation für den 15jährigen leukämiekranken Nazar aus Pidkamin bei Brody (Ukraine) in Höhe von 85.000 Euro sichergestellt. Die Transplantation wurde im Frühjahr 2016 erfolgreich in Verona durchgeführt. Und der Patient konnte wieder nachhause in sein gewohntes Leben zurückkehren.

 

Nun hat sich vor einigen Tagen bei einer ersten vorgeschriebenen Kontrolluntersuchung des Knochenmarks herausgestellt, dass Nazar einen Rückfall erlitten hat und die Leukämie rasant schnell zurückkehrt. Die Projektgruppe Schäftlarn steht mit den Ärzten in Verona in ständigem Kontakt, um die weitere Hilfe für Nazar zu organisieren. Denn wird nichts unternommen, bedeutet es sein Todesurteil.

 

Nach Einschätzung des Ärzteteams sind die Chancen auf Heilung bei einem so raschen Rückfall nicht gut – Nazar hat aber eine messbare Chance auf ein Weiterleben, wenn nur sehr schnell mit einer Weiterbehandlung begonnen wird. Als Kosten werden rund 60.000.-Euro veranschlagt, aber die müssen vor Beginn einer Transplantation der Klinik überwiesen werden.

 

Dazu die 2.Bürgermeisterin von Schäftlarn, Maria Reitinger: “Nazars Mutter ist am Ende ihrer Kräfte und fleht darum, das Leben ihres Kindes zu retten. Haben Sie ein Herz mitzuhelfen, diesen Kampf noch ein weiteres Mal zu gewinnen.

 

Bitte spenden Sie – die Zeit drängt – auf das Konto der Osteuropahilfe

 

Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen

 

IBAN: DE97700543060055003560 -Stichwort :Nazar-

BIC: BYLADEM1WOR

Hilfe für Nasar

Ein weiterer Schwerpunkt hat sich durch die Leukämieerkrankung des 14jährigen Nasar aus Pidkamin ergeben. 2015 wurde durch einen groß angelegten Spendenaufruf, der dank großzügiger Einzelspender aus nah und fern, von Firmen der Region und Organisationen wie Herz für Kinder, child fund und Sternstunden die notwendige Summe von 85.000 € erbrachte. Damit wurde für Nasar eine Knochenmarktransplantation (KMT) in der Uni-Klinik Verona finanziert. Nach einem Rückfall im Oktober 2016 läuft derzeit wieder eine Spendenaktion - die Projektgruppe ist zuversichtlich, dass der Betrag von 60.000 € für eine zweite Knochenmarktransplantation in Verona erreicht wird. Nasar wird derzeit in Verona auf diese KMT vorbereitet.

 

Pressemitteilung vom 09.12.2016

 

Osteuropahilfe Kampf um Nazars Leben

– finanziell fast gewonnen -
 

 

Wenn die Genesung des leukämiekranken 15jährigen Nazar Molinski aus der Ukraine nur von den aufzubringenden Kosten für seine Behandlung abhängen würde, wäre der Kampf um sein Leben fast schon gewonnen.  Denn in einer beispielhaften Aktion haben die Schäftlarner Maria Reitinger. Viktoria Sidorowa und vor allem Frank Dopfer, mit einer groß angelegten Kampagne die Spendenbereitschaft nicht nur der Bürger der Gemeinde Schäftlarn, sondern darüber hinaus auch der angrenzenden Landkreise in einem Maße berührt, dass innerhalb eines Zeitraums von nur vier Wochen die erforderliche Summe für die weitere Behandlung von Nazar in Höhe von 60.000 Euro fast erreicht ist. Von ganz kleinen bis zu vierstelligen Beträgen haben die Bürger auf das Schicksal des jungen Ukrainers reagiert, jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten. Alles in allem ein nicht zu erwartender Erfolg! Die Osteuropahilfe bedankt sich hiermit bei allen Spendern sehr, sehr herzlich. Denn schon vor Jahresfrist, als die Leukämie bei Nazar diagnostiziert wurde und die Gruppe aus Schäftlarn zu Spenden aufrief, war das Echo darauf bereits überwältigend. „Die Bereitschaft jemanden zu helfen, der in unserer Gemeinde schon zu Besuch war, dessen Gesicht bekannt ist, hat die Welle der Spendenfreude weiter verstärkt und mit zu dem erreichten Ergebnis geführt“ so Frank Dopfer von der Schäftlarner Initiative. Wichtiger noch als die Finanzen ist aber das weitere Schicksal von Nazar. Um die wieder zurückgekehrte Leukämie neu zu bekämpfen sind zunächst mindestens drei Chemotherapien vor einer erneuten Transfusion notwendig. Die erste ist bereits durchgeführt und der Patient befindet sich gegenwärtig in einer Ruhephase, bleibt aber zur Beobachtung in der Veroneser Klinik. Wann die nächste Therapie beginnt, müssen die Ärzte entscheiden. Bis dahin freut sich die Osteuropahilfe auf weitere Spenden, um die noch bestehende Finanzierungslücke zu schließen. Und zwar auf das Konto der Osteuropahilfe bei der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen-IBAN DE97700543060055003560    BIC: BYLADEM1WOR mit dem Stichwort „NAZAR“.

Pressemitteilung vom 05.04.2017

 

Nazar wieder daheim – es sieht nicht gut aus

 

Nach der plötzlichen Wiederkehr der zunächst geheilten Leukämie bei dem 15jährigen ukrainischen Jungen Nazar haben sich die Ärzte des Universitätsklinikums in Verona mit immer noch bewundernswertem Engagement darauf konzentriert, mit Hilfe einer neuen Chemotherapie gegen die Krankheit anzugehen. Leider haben es die Blutwerte von Nazar nicht zugelassen die Therapie fortzusetzen. Auch der Versuch, noch vorhandenes , von Nazars Schwester gespendetes Knochenmark einzusetzen, akzeptierte der Körper nicht mehr. Da die Ärzte eingestehen mussten, über keine weiteren erfolgversprechenden Behandlungsmethoden zu verfügen, haben sie Nazar Anfang März aus der Klinik entlassen, worauf er, versehen mit einem Palliativprogramm, mit seiner Mutter in die Ukraine zurückkehrte. Dort überwacht eine Ärztin einer Lemberger Klinik die palliative Betreuung von Nazar.

Mitglieder der Gruppe Schäftlarn in der Osteuropahilfe, die sich in den vergangenen eineinhalb Jahren so engagiert für Nazar eingesetzt haben und seit Ausbrechen der Krankheit im August 2015 in ständigem Kontakt mit der Familie Freunden von Nazar und der behandelnden Lemberger Ärztin waren, werden im Mai nach dem mit Schäftlarn freundschaftlich verbundenem Pidkamin bei Brody, dem Wohnort von Nazar, reisen und sich über seinen Zustand unmittelbar informieren.

Die insgesamt mehrmonatigen Aufenthalte von Nazar, seiner Mutter und Schwester in Verona sowie die Reisen zwischen Italien und der Ukraine waren nur mit Hilfe der großartigen Solidarität der spendenfreudigen Bürger vor allem aus Schäftlarn, aber auch aus dessen weiterer Umgebun, zu finanzieren. Großer Dank auch gebührt den Institutionen wie ChildFund, ein Herz für Kinder sowie den Sternstunden des Bayerischen Rundfunks, die namhaft Nazar unterstützt haben. Ihnen allen gilt der Dank von Nazar seiner Mutter und Schwester.

 

Schäftlarn trauert um Nasar
 
so titelte der Münchner Merkur zur Nachricht vom Tod des 15-jährigen aus Pidkamin - am 1. Juli 2017 hat Nasar seinen Kampf gegen die Leukämie verloren.  
 
Seine Familie und wir danken allen Menschen von Nah und Fern, die mit ihrer großzügigen Hilfsbereitschaft ein Zeichen von Menschlichkeit und Nächstenliebe gesetzt haben, von ganzem Herzen.
Maria Reitinger, Viktoria Sidorova, Frank Dopfer, Schäftlarn

 

Eine Aufnahme vom Sommer 2016, nach der erfolgreichen Knochenmarktransplantation, als die Hoffnung groß war, dass Nasar gesund wird.

Pressemitteilung vom 10.07.2017

 

Der Krebs war stärker – Nazar lebt nicht mehr

 

Der Krebs war stärker. Der 15jährige Nazar Molinsky aus dem ukrainischen Dorf Pidkamin bei Brody, für dessen Gesundheit sich die Projektgruppe Schäftlarn in der Osteuropahilfe in beispielhafter Weise eingesetzt hat, ist nach mehrwöchiger palliativer Versorgung am 1.Juli seinem Leiden erlegen.   Zur Erinnerung: im Juli 2015 war Nazar zusammen mit einer Jugendgruppe zu Besuch in Schäftlarn. Nach Rückkehr in die Ukraine wurde bei ihm   myeloische Leukämie diagnostiziert. Darauf hat die Projektgruppe Schäftlarn angeführt von Maria Reitinger, Frank Dopfer und Viktoria Sidorova, sofort die Initiative ergriffen und international nach geeigneten und finanzierbaren Krankenhäusern gesucht, die Knochenmarkttransplantationen durchführen. Die Wahl fiel schließlich auf die Universitätsklinik in Verona, in der die Transplantation mit Hilfe seiner Schwester als Knochenmarktspenderin zunächst erfolgreich durchgeführt werden konnte.  Die Finanzierung des mehrmonatigem Klinikaufenthaltes von Nazar, seiner Schwester und Mutter wurde mit einer außerordentlich erfolgreichen Spendenaktion sichergestellt, wobei sich vor allem die Bürger Schäftlarns als besonders solidarisch mit Nazar erwiesen. Aber auch Organisationen wie Child Fund Deutschland, Ein Herz für Kinder sowie die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks haben dazu beigetragen, dass in kürzester Zeit der erforderliche Betrag von 85.000 Euro zusammen kam. Die Behandlung war zunächst erfolgreich und der Patient konnte im Frühjahr 2016 wieder in die Heimat entlassen werden. Bei der ersten, ein halbes Jahr später vorgenommenen Kontrolluntersuchung musste festgestellt werden, dass die Leukämie wieder zurückgekehrt war. Der unmittelbare Versuch, eine weitere Knochenmarktransplantation durch zu führen, für die nochmals eine erfolgreiche Spendnaktion erfolgte, akzeptierte Nazars Körper nicht mehr.  
Da nicht alle für Nazar eingegangene Spenden verbraucht wurden, können Spender bei Frank Dopfer (Tel.Nr. 08178/ 3690; Mail: info@dopfer-isar.de) ihre Zuwendung zurückfordern. Anderenfalls werden die Beträge für die zahlreichen Projekte der Osteuropahilfe eingesetzt.

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Kontakt:

Erhard Hoppe

Tel.: 08171-910645

 

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