Mitgliederversammlung der Osteuropahilfe am 15. April 2025
Am 15. April fand die Mitgliederversammlung der Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und München im Landhotel Klostermaier in Icking statt. Im Rückblick auf das Jahr 2024 stellte die Vorsitzende Maria Reitinger in ihrem Bericht die Aktivitäten des Vereins vor. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine im dritten Jahr erforderte weitreichende Unterstützung durch Hilfslieferungen und finanzielle Unterstützung zum Kauf von Hilfsgütern in der Ukraine. Die Lieferung erfolgte sowohl durch 3 Lkw und 45 Kleintransporte. Diese reduzierten sich gegen Ende des Jahres, da die Auflagen für eine Ausreise von wehrfähigen Männern erhöht wurden.
Gefragte Güter waren nach wie vor Generatoren und Stromspeichergeräte jeglicher Kapazität. Vermehrt gefragt sind - insbesonders elektrische - Rollstühle, Krücken, Patientenlifter und Toilettenstühle. Medizinisches Material - Verbände, Erste Hilfe Sets konnten mit Spendengeldern durch Partner Andrij Gromjak in der Ukraine gekauft werden. Aus Spenden wurden geliefert orthopädisches Material, Kleidung, Bettwaren, Wolldecken für Binnenflüchtlinge.
Von Belang ist die Lieferung von Feldbetten, 60 Winter-Schlafsäcken, Iso-Matten, Spezialbabynahrung und gespendeten Feuerlöschern. Eine besondere Herausforderung war das Angebot von Krankenhausausstattung aus der Auflösung der Rot-Kreuz-Klinik in Stuttgart. Durch die
Durch die Zusage eines neuen Lagers in Ebenhausen wurde die Annahme, Sortierung und Verpackung der Hilfsgüter wieder möglich.
Den persönlichen Kontakt in diesen Kriegszeiten hält Vorstandsmitglied Jörn Bertleff aufrecht. Er fährt regelmäßig in die Ukraine, beladen mit Hilfsgütern und besucht die Partner in Brody und berichtet über die aktuelle Lage und die benötigte Unterstützung. Andrij Gromjak liefert von Brody aus Lieferungen in das Kriegsgebiet,
