Willkommen bei der Osteuropahilfe   der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V.

 

 

Aktuelle Termine

 

 

Osteuropahilfe öffnet wieder ihr Bekleidungslager

 

Die Osteuropahilfe öffnet am Dienstag, den 2. Okt. 2018 wieder ihr Bekleidungslager in Starnberg, Josef Jägerhuber-Str. 15, beim „Gasthof in der Au“.

In der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr freuen sich die ehrenamtlichen Helfer der Osteuropahilfe auf gut erhaltene und saubere Damen-, Herren- und Kinderbekleidung einschließlich Schuhen. Die Sachen sollten vorzugsweise in Kartons oder nicht mehr benötigten Koffern verpackt sein; Plastiksäcke eignen sich nicht so sehr, da sie leicht beim Transport aufplatzen und der Inhalt oft zu sehr zerdrückt wird.

Um auch die 1.500 km lange Reise in die Ukraine zu ermöglichen, bittet die Osteuropahilfe jeweils um eine freiwillige Transportkostenspende.

Noch im ersten Halbjahr 2018 wurde der erste Hilfstransport dieses Jahres nach Lemberg in der Westukraine beladen, einer Stadt, in der inzwischen auch Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in der Ostukraine versorgt werden müssen.

Siebenundzwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit der Ukraine ist das Land immer noch auf Unterstützung von außen angewiesen. Die Osteuropahilfe leistet hierzu seit vielen Jahren ihren Beitrag, ermöglicht durch die Hilfe sozial engagierter Bürger in unseren Landkreisen.

 

 

 

Nächstes Vereinstreffen der Osteuropahilfe mit

Neuwahl des Vorstands

 

in der Gaststätte ???? in Icking,

Donnerstag, 22. Novemberr 2018

um 19:30

 

Nähere Auskünfte unter der Tel.-Nr. 08171-910645

erhard.hoppe@osteuropa-hilfe.de

 

Gäste und Interessenten sind willkommen!

 

 

 

Spendenaufruf

12.07.2018

 

Liebe Freunde und Spender der Osteuropahilfe,

 

bereits im Juni haben wir über ein außergewöhnliches Vorhaben des langjährigen Partners der Osteuropahilfe, Herrn Ihor Hnat, Leiter des „Regionalzentrums für soziale Adaption“ (RCSA) berichtet. Kindern von Haftinsassen, Ihor nennt sie die „vergessenen Opfer der Gefangenschaft“ soll eine neue Zukunftspersektive gegeben werden. Wie problematisch die Lebensumstände auch sind, die Familie, ganz besonders die Beziehung zur Mutter sind für diese Kinder die prägendsten Einflüsse im Leben. Umgekehrt ist die Sorge um ihre Kinder für die Frauen im Gefängnis oft die einzige Motivation zur Rückkehr in die Gesellschaft. Genau darauf setzen Ihor Hnat und seine Sozialarbeiter. Sie wollen die Beziehung von Müttern und Kinder durch gut vorbereitete und betreute, ganztägige Treffen von Mutter und Kindern stärken. Ein Start für ein Resozialisierungskonzept, einzigartig in der Ukraine.

 

Im Frauengefängnis von Ternopil wird nun ein Pilotprojekt gestartet. Hier sitzen ca. 40 Mütter ihre teilweise langjährigen Haftstrafen ab und haben, da sie in der Regel aus armen Verhältnissen kommen, kaum Möglichkeiten den Kontakt zu ihren Kindern zu pflegen.

 

Am folgenden Beispiel wollen wir aufzeigen, warum die Osteuropahilfe dieses humanitäre Vorhaben wichtig für die Resozialisierung der Mütter und die soziale Entwicklung ihrer Kinder erachtet.

 

Nadia N. (alle Namen wurden geändert), ist 36 Jahre alt. Aufgewachsen ist sie in ärmlichsten Verhältnissen in einem Dorf in den Karpaten. Sie kam auf die schiefe Bahn, war wiederholt an Diebstählen beteiligt und verbüßt seit 2015 eine sechsjährige Haftstrafe.

Nadia ist Mutter von zwei Kindern, Svitlana 5 Jahre und Sergiy 8 Jahre. Seit sie in Haft ist, leben die Kinder bei der Großmutter in einem Bergdorf in den Karpaten. Ihre Mutter haben sie seit 2015 nicht mehr gesehen. Denn das Geld der Großmutter reichte gerade mal für wenige Besuche bei der inhafierten Tochter, um ihr dringend benötigte Dinge zu bringen.

 

Als Ihor Hnat sie im Gefängnis besuchte, um sich selbst ein Bild zu machen und ihr von seinem Vorhaben erzählte, brach die Mutter in Tränen aus und bat inständig, sie und ihre Kinder zu berücksichtigen.

 

Ihor ist davon überzeugt, daß der regelmäßige Kontakt der Kinder mit der Mutter einen positiven Effekt haben wird und ihr hilft, den harten Gefängnisalltag besser zu meistern. Die Aussichten auf eine vorzeitige Entlassung von Nadia könnten dadurch verbessert werden.

 

Für Mütter, die ihre Kinder bei Verwandten in entlegenen Gebieten untergebracht haben, bietet dieses Projekt die einzige Möglichkeit den Kontakt zu halten. Geplant ist, dass die Kinder alle drei Monate einen Tag mit Ihren Müttern verbringen können. Dafür ist jedoch ein großer Aufwand erforderlich. Ein Sozialarbeiter von RCSA reist am Vortag an. Der Besuchstag beginnt sehr früh damit das mit der Leitung der Haftanstalt, vereinbarte Treffen von 10:00 bis 17:00 stattfinden kann. Die Rückkehr ins Dorf wird spät in der Nacht erfolgen, so dass der Sozialarbeiter erst am darauffolgenden Tag wieder nach Lemberg fahren kann.

 

Die Finanzausstattung des Projekts erlaubt es derzeit das zwei Mütter mit Ihren Kindern zusammen kommen können. Alleine in diesem Frauengefängnis gibt es 38 Frauen mit Kindern in ähnlicher Situation.

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung, damit das Projekt nachhaltigen Erfolg hat und weitere Kinder die Chance bekommen, ihre Mütter regelmäßig zu besuchen.

 

Spendenkonto      „Häftlingskinder“

IBAN: DE97700543060055003560 

BIC:BYLADEM1WOR

 

Haben Sie Fragen oder wünschen weitere Informationen, stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Friedrich Jacob

 

friedrich.jacob@osteuropa-hilfe.de

 

Tel.: 08151 5374      Mobil: 0160 8597840

 

 

 

Kontakt:

Erhard Hoppe

Tel.: 08171-910645

 

Unser Spendenkonto:

 

Osteuropahilfe e.V.

IBAN:

DE97700543060055003560 

BIC:

BYLADEM1WOR

 

 

 

Unsere

Unterstützer:

ProPEDES Klapka GmbH