Mitgliederversammlung der Osteuropahilfe 2026 - Bericht
Am 20. Mai fand unsere Mitgliederversammlung statt. Vorsitzende Maria Reitinger begrüßte die 18 Anwesenden, im Besonderen ihren Vorgänger Erhard Hoppe. Die Tagesordnung umfasste die Berichte der Vorsitzenden und des Schatzmeisters für das Jahr 2025
Verabschieden musste sich die Osteuropahilfe von Frau Maria Neumann, die am 25. September im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Sie war 21 Jahre Mitglied und hat sich viele Jahre für die Päckchen-Aktion für die Delegationsreisen eingesetzt.
Die Vorsitzende berichtete über die Arbeit des Vorstands im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, der in unverminderter Grausamkeit bis heute geführt wird. Der Krieg umfasst die gesamte Ukraine – es gibt keinen Ort, der vor den russischen Raketen sicher ist.
Aufgrund unserer Bekanntheit in der Ukraine bestehen nunmehr neben Brody und Pidkamin auch Kontakte zu Hilfsorganisationen in Tschernihiv, Kyjiv, Charkiv, Kherson und Odessa. Die Zusammenarbeit im Rahmen der humanitären Hilfe für Osteuropa hat sich weiter intensiviert. Dabei konnten wir wertvolle Kontakte zu Hilfsorganisationen in unserem Einzugsgebiet knüpfen und ausbauen.
Der Vorstand befasste sich mit der Behandlung von Hilfsanfragen aus der Ukraine. (z. B. Brody, Pidkamin, Sokal, Charkiw, Kiew). Im Februar mussten wir das Rücktrittsgesuch von Vorstandsmitglied Anna Dovgaliuk zur Kenntnis nehmen.
Im Jahr 2025 gab es wieder keinen Delegationsbesuch in der Ukraine, ausschließlich das Vorstandsmitglied Jörn Bertleff hielt den persönlichen Kontakt in die Ukraine aufrecht.
Patenschaften gibt es derzeit in Lviv 3 und in PIdkamin 5, die durch monatlilche Zahlungen erfüllt werden.
Der Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Frank Dopfer bildet die Arbeit des Vereins in Zahlen ab. Das Spendenaufkommen ist seit 2024 kontinuierlich zurückgegangen, beim Jahresabschluss lag dieser bei rund 86.000 €. Das Konto konnte durch die Umsatzsteuerrückerstattung des Finanzamts aufgefüllt werden. Möglich wurde dies durch die akribische Arbeit unseres Schatzmeisters.
Das Lagerproblem konnte im Oktober 2024 - vorübergehend - gelöst werden durch die Öffnung der profanierten Kirche in Ebenhausen. Allerdings ist auch diese Lösung nicht von Dauer.
Vorstand und Anwesende der Mitgliederversammlung bedanken sich ausdrücklich bei Friedrich Jacob für seine ausführlichen Berichte über die Notlage der RCSA in Brody, das zur Linderung dafür entwickelte Maßnahmenpaket und die nachfolgende erfolgreiche Umsetzung. Damit konnte der drohende Zusammenbruch des RCSA verhindert werden.
Die Vorsitzende bedankte sich bei ihren Vorstandskollegen Eberhard Hahn, Frank Dopfer und Jörn Bertleff für die lösungsorientierte Zusammenarbeit und wies auf die Homepage des Vereins hin, auf der viele wichtige Informationen veröffentlicht werden. Dazu gibt es Fotogalerien von den Aktionen, die die Arbeit des Vereins abbilden. Ein herzliches Dankeschön geht an alle unsere Mitglieder, Spender, Einzelpersonen, Vereine und Firmen aus unserem Verbreitungsgebiet, die durch ihre großherzigen Spenden und aktive Mitarbeit unsere Hilfe in der Ukraine in der Vergangenheit ermöglicht haben.
Die Osteuropahilfe ist auf Geldspenden angewiesen. Die Spendeneingänge haben sich im zweiten Kriegsjahr verändert: So gab es nicht mehr so viel Einzelspenden, auch weniger Aktionen von Vereinen oder Firmen, dafür ein paar große Firmenspenden. Alles zusammen machte unsere Hilfe in großem Stil möglich. Wir hoffen, dass wir in 2026 zusätzlich zu den vorhandenen Mitteln weiterhin großzügige Spenden erhalten, die es uns ermöglichen, wie im bisherigen Umfang Not, Mangel und menschliches Leid in der Ukraine zu lindern.
Homepage: https://www.osteuropa-hilfe.de
Spendenkonto: Osteuropahilfe LK STA WOR M
IBAN DE97 7005 4306 0055 0035 60
Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen
