Dankeskapelle in Brody

               - Zur Erinnerung an Richard Dimbath -

Um ein Zeichen der Dankbarkeit für die vielen erfolgreichen und unfallfrei durchgeführten Hilfstransporte zu setzen, kam Richard Dimbath die Idee eine Kapelle zu errichten. Der Ort, ein bis dahin schmuckloser Platz vor dem Krankenhaus in Brody, war bald gefunden. Als Vorbild diente die Kapelle von Weidach.

Die Finanzierung erfolgte nicht aus den Spenden der Osteuropahilfe. Die Stadt Wolfratshausen, Partnerstadt von Brody, sowie Privatpersonen ermöglichten die Realisierung dieser Vision. Hauptsponsor war Thomas Breuer, Geschäftsführer der Geretsrieder Firma BF-Maschinen GmbH.

Inzwischen ist rund um die Kapelle ein kleiner Park entstanden, der gerne von erholungssuchenden Patienten aufgesucht wird. Mit Stolz berichtete uns der Klinikleiter, dass das gesamte Ärzteteam die Mittel für die Parkbänke und die Grünanlage aus privaten Spenden dafür aufgebracht haben.

Gottesdienste werden hier regelmäßig abgehalten. Im September 2014 konnte eine Delegation der Osteuropahilfe an einer sehr emotionalen und bewegenden Messe teilnehmen, die zu Ehren von Richard Dimbath zelebriert wurde.

Die Kapelle ist dem Hl. Thomas gewidmet. Thomas wurde Didymus, der Zwilling, genannt. Diese Analogie gefiel Richard Dimbath gut. So wurde mit der Zwillingskapelle ein Stück Wolfratshausen nach Brody gebracht, in der Hoffnung, dass aus dieser Städtefreundschaft Zwillinge werden, die sich in schweren Zeiten zur Seite stehen.

Die Entstehungsgeschichte im Wolfratshauser Kurier vom 21. Juni 2011

 

 

Der Gründer und 1.Vorsitzende der Osteuropahilfe der Landkreise Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen e.V., Richard Dimbath, ist am 4.Mai 2014 nach schwerer Krankheit im 76.Lebensjahr verstorben.

Die Osteuropahilfe verliert mit Richard Dimbath nicht nur ihren Gründer, sondern vor allem ihren unermüdlich über 25 Jahre hinweg wirkenden Motor und Ideengeber für die gesamte seither geleistete humanitäre Hilfsarbeit des Vereins.

 

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